Ad-Test
Google+
Diese Website selbst verwendet Cookies nur zur Funktionaltät. Die Cookies der
Werbepartner können werberelevante Informationen sammeln und weiterleiten.


Sportler kritisieren Russland

Das Olympische Feuer ist 131 Tage vor Eröffnung der Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar) im Heiligen Hain des antiken Olympia in Griechenland entzündet worden und ist nun auf der Weg in die Schwarzmeer-Metropole in Russland.

Doch das Putin-Staat kommt nicht zur Ruhe, immer mehr Bürger und Sportler kritisieren das zukünftige Olympia-Land. Zuletzt hat US-Skistar Bode Miller das umstrittene Homosexuellen-Gesetz Russlands scharf kritisiert: „Es ist absolut erbärmlich, dass es Länder und Völker gibt, die so intolerant und ignorant sind.“, sagte der 35-Jährige, der im kanadischen Vancouver Olympiasieger in der Super-Kombination geworden ist. Der Amerikaner hat insgesamt fünf Olympiamedaillen gewonnen.

Gleichzeitig griff er noch das olympische Komitee der Vereinigten Staaten, USOC sowie das Internationale Olympische Komitee (IOC) an und warf den Funktionären vor, sich nicht stark für die Olympiagrundsätzen verankerten Ideale zu machen. „Die Athleten werden in die irgendwelche Länder hingeschickt und sollen dortige Weltanschauungen vertreten, und dann dürfen sie ihre Einstellungen und Meinungen nicht mal zum Ausdruck bringen. Das ist scheinheilig“, sagte Miller.

Zuletzt hatte sich unter anderem auch Eishockey-Olympiasieger Sidney Crosby auf die Seite gleichgeschlechtlichen Sportler gestellt und sich gegen das russische diskriminierende Gesetz ausgesprochen. Kanadische Superstar brachte vor, dass russische Entscheidungen kann er persönlich nicht für gut zu heißen.

Wie Das Baltikum-Blatt schon mehrfach berichtete, wird gemäß den russischen Homopropagandagesetz seit Juni die Verbreitung von Informationen über Gleichgeschlechtlichkeit an Jugendliche unter 18 Jahren bestraft. Die Verordnung ist von Kreml-Chef Wladimir Putin unterzeichnet. Das Gesetz hatte reichlich internationale Kritik geerntet. Obwohl das IOC sich kritisch zu dem Gesetz geäußert hatte, gab das Komitee sich mit umfangreiche Zusicherungen der russischen Regierung über für alle Athleten offene Olympia, zufrieden.

 

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.