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Russlands Homogesetze: Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert scharf Moskau

Veröffentlicht: 30. November -0001

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)In der Diskussion um das russische Gesetz gegen "homosexuelle Propaganda" übt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) scharfe Kritik an Moskau: "Die Stigmatisierung Homosexueller verstößt gegen die Europäische Menschenrechtskonvention", sagte die Ministerin dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". "Ich erwarte von Russland die Einhaltung seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen."

Fernen ist die freie Demokratin empört darüber, dass die Vorschriften, die jedes öffentliche Zeigen von Homosexualität verbieten, auch während der Olympischen Spiele von Sotschi 2014 gelten sollen. "Jeder Politiker sollte sich überlegen, wie er sich inhaltlich gegen diese Ausgrenzungspolitik gegenüber Minderheiten positioniert." Es gebe auch die Möglichkeit, Olympia zu boykottieren. "Niemand ist zur Teilnahme gezwungen," so die Ministerin.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert