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In Russland ist Geflügel kaum noch unterzubringen

 

HuhnIn Russland wird mehr Geflügelfleisch produziert als je zuvor. Der Export ist schwierig, und das wachsende Angebot im Inland drückt die Preise, schreibt das US-Nachrichtenunternehmen Bloomberg. Im ersten Quartal nahm die Produktion dem russischen Landwirtschaftsministerium zufolge um 6,3 Prozent zu. Im vergangenen Jahr waren es 4,49 Millionen Tonnen.

„Offenkundig ist russisches Geflügel das billigste der Welt“, sagte der Direktor der Cherkizowo-Gruppe Sergei Mihhailow und ergänzte: „Der Markt ist im Stress.“

Dieser zweitgrößte Hühnerzüchter in Russland fuhr im ersten Quartal einen Verlust ein, der Preis sank in einem Jahr um acht Prozent: das Erzeugnis wurde für 88,62 Rubel oder 1,21 Euro pro Kilo verkauft. Teureres regional erzeugtes Geflügelfutter habe die Ausgaben erhöht und den Vertrieb gedrückt, berichtete der Hersteller und erklärte: „Das ist vielleicht die schwierigste Periode des Unternehmens“.

Um zu verdienen, wird nun versucht, den Export anzukurbeln. In zwei Jahren könnten 20 Prozent der Produktion exportiert werden. In den nächsten Monaten muss die Ausfuhr in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Ägypten vorangetrieben werden, und das Unternehmen prüft auch Möglichkeiten, in China, dem Nahen Osten und Afrika neue Absatzmärkte zu finden.

Der Export russischen Geflügelfleisches und seiner Nebenprodukte kann in diesem Jahr 46 Prozent der Gesamtproduktion oder 95.000 Tonnen betragen.

Gleichzeitig stürzt der Prognose des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zufolge der Import von Geflügelfleisch aus Russland um und auf die Hälfte oder auf 260.000 Tonnen ab. Der örtliche Bedarf wird nämlich teilweise fortdauernd aus dem Grund importiert, dass internationale Transportwege kürzer sein können als inländische. (Delfi/Bloomberg/Thomas Michael)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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