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Deutschland geht auf Russland zu

Frank-Walter SteinmeierFrank-Walter SteinmeierFrank-Walter Steinmeier will Russland wieder in die Gruppe G8 aufnehmen. Doch der deutsche Chefdiplomat stellt für die Rückkehr in das Club der Mächtiger auch Bedingungen: Es soll Fortschritte im militärischen Konflikt mit Ukraine geben und Moskau soll zudem kooperativ bei der Lösungssuche für das vom Bürgerkrieg zerstörte Syrien mitwirken.

"Sollten wir im Ukraine-Konflikt weitere Hürden erfolgreich aus dem Weg räumen, und sollte Russland im Syrien-Konflikt wie bisher weiter gemeinsam mit uns an einer Lösung arbeiten, dann kann und sollte der Westen kein dauerhaftes Interesse haben, Russland aus der regelmäßigen Abstimmung zwischen den großen westlichen Nationen auszuschließen", brachte der Sozialdemokrat in der Zeitung Bild am Sonntag vor.

Der Außenminister Deutschlands betonte, es war nie im Interesse der Europäer Russland zu isolieren. Doch nachdem Moskau sich militärisch mit Waffen und Soldaten in den Ukraine-Konflikt einmischte und die Schwarzmeer-Halbinsel Krim im März 2014 nach einem umstrittenen Referendum besetzte, wurde dies vom Westen als Vertrauensbruch bewertet.

Seitdem hat sich jedoch die Situation in der Welt drastisch verändert, vor allem nach dem blutigen Terroranschlag der Dschiadisten in Paris am 13. November. Dabei kamen 130 Menschen ums Leben.

Auch Russland kämpft seit Ende September mit Luftangriffen gegen den Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien. Es verdichten sich aber auch die Beobachtungen, dass Moskau, ein langjähriger Verbündeter syrischen Machthabern, Bomben auch auf Aufständische wirft, die sich gegen das Regime von Baschar al-Assad stellen. Dennoch ist Steinmeier zuversichtlich, er glaubt, dass der Kreml in der Tat nach einem Ausweg aus der menschlichen Katastrophe in Syrien sucht.

Foto: Pressebild

 

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