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Russland: Präsident Putin kooperiert mit europäischen Faschisten

Wladimir PutinRussland stuft Menschen, welche die Politik Moskaus kritisieren, als Faschisten ein. Im Sinne des Kremlchefs Wladimir Putin befinden sich die Neonazis, sprich die Gegner der russischen Politik, unter anderem in Kiew, Tallinn, Riga, Vilnius und Warschau. Denn dort werden die russische Aggressionen in der Ost-Ukraine und Annektierung des ukrainischen Halbinsel Krim scharf verurteilt. Die Kritik kann der Kreml nicht ertragen.

Echte Faschisten in Moskau willkommen
Bei seinem verbalen Kampf gegen die Faschisten in der Ukraine, Estland, Lettland, Litauen und Polen vergisst Putin aber zu sagen, dass die echten Neonazis in Russland willkommen sind. Es ist kein Geheimnis, dass die europäischen Rechtspopulisten mit hochrangigen russischen Politikern verkehren und ganz offen mit Kremlchef Wladimir Putin sympathisieren.

Wer die russische Aggressionspolitik anpreist, kann auf großzügige Erkenntlichkeit aus Moskau zählen, die vor allem mit finanziellen Mitteln ausgedrückt wird, berichtet die finnische Zeitung Ilta-Sanomat. Dabei versucht Russland seinen ökonomischen Beistand für die neofaschistischen Bewegungen in Europa so gut wie möglich zu verschleiern.

Wie aus der Geschichte bekannt, hat Russland schon unter dem roten Diktator Jossif Stalin vor dem Großen Vaterländischen Krieg (ab 22. Juni 1941) eng mit Nazi-Deutschland mit seinem Führer Adolf Hitler kooperiert. Trotz des ideologischen Unterschieds hatten beide Despoten die Ausdehnung ihrer Länder auf andere europäische Staaten zum Ziel, so dass bis zu Hitlers Überfall auf Sowjetunion eine florierende Zusammenarbeit mit Billigung des damaligen Kremlchefs Stalin stattfand.

Dementsprechend wäre es blauäugig zu glauben, dass die europäischen Rechtsradikalen ohne (finanzielle) Gegenleistungen das aus Moskau gesteuerte Referendum auf der Krim über den Anschluss der Schwarzmeer-Halbinsel an Russland im Frühjahr oder die von den Separatisten initiierten Wahlen in der Ost-Ukraine im November als „amtliche Wahlbeobachter“ unterstützt haben. Putin freute sich über die in russischen staatlichen Medien ausgestrahlten Interviews, in denen die Neofaschisten versicherten, dass die Wahlen auf der Krim und in den ostukrainischen Städten nach internationalem Recht durchgeführt wurden. Die gleichen Neonazis, welche die Annexion der Krim öffentlich „legalisierten“, hatten auch im August an der Ukraine-Konferenz in der Krim-Metropole Jalta teilgenommen.

Putin will neue Einflussspähren schaffen
In dem bekannten Urlaubsort am Schwarzen Meer tagten schon im Februar 1945 die Staatschefs der Kriegsalliierten Franklin D. Roosevelt (USA) und Winston Churchill (Vereinigtes Königreich) mit dem damaligen Führer der Sowjetunion, Stalin. Es war das zweite von insgesamt drei Gipfeltreffen der „Großen Drei“ während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945). Themen der Konferenz waren damals vor allem die Aufteilung Deutschlands und die Machtverteilung in Europa nach dem Ende des Krieges. Im August 2014 ging es um „völkerrechtlichen“ Besitznahme Russlands von ukrainischem Territorium.

Auch jetzt scheint der Kreml ernsthaft zu glauben, dass vor allem die französischen Rechtsradikalen helfen können die politische Ziele, Festlegung der russischen Interessensphäre in der Ukraine und eventuell auch in anderen Ländern, in das Europäische Parlament einzubringen und damit die Beschlüsse der europäischen Volksvertretung zu beeinflussen. Moskau will, so meint unter anderem die französische Zeitung Le Nouvel Observateur, die Einigkeit Europas zu zerstören. Einige Beobachter reden über die fünfte Kolonne von Putin, welche die Europäische Union zu destruktuieren will.

Die deutsche Bild-Zeitung bezieht sich auf Spionagequellen und meint, dass es die Strategie von Putin sei, Rückendeckung für seine Angriffspolitik zu kaufen. Er will seinen Einfluss in ganzen Europa geltend machen.

Die Zentrale für die eurasischen strategischen Forschung in der Türkei bringt wiederum vor, dass es das Ziel Russlands sei, die Neofaschisten in den europäischen Staaten zur Macht zu verhelfen und somit zuerst in den nationalen Parlamenten und anschließend in Brüssel eine russland-freundliche Atmosphäre zu erzeugen. Damit verbunden möchte der Kreml die Europäische Union zerschlagen und vor allem die ost-europäischen Staaten in die Eurasische Wirtschaftsunion einbinden.

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