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Russland schlägt dem Westen gegenseitige Sanktionsaufhebung vor

Russland verhängte ein Importverbot für Äpfel aus der EU. Jetzt muss das Volk auf das leckere vitaminreiche Obst verzichtenRussland verhängte ein Importverbot für Äpfel aus der EU. Jetzt muss das Volk auf das leckere vitaminreiche Obst verzichtenRussland hat die Europäische Union (EU) aufgefordert, ihre Sanktionen zu beenden. Das Angebot kam vom Vizeaußenminister des Landes, Alexei Meschkow. Im Gegenzug könne Moskau seine Strafmaßnahmen gegen den Westen zurücknehmen. Alleine für dieses Jahr geht die russische Regierung von einem Verlust von 40 Milliarden Euro aus. Für 2015 rechnet Kreml demnach mit einem Schaden von 50 Milliarden Euro.

Die westliche Staaten haben Russland wegen der Annexion der Halbinsel Krim und seiner Unterstützung für Aufständische in der militärisch umkämpfte ostukrainischen Gebiete mehrmalig mit Sanktionen belegt. Moskau reagierte am Anfang August mit Gegenmaßnahmen.

Der Generalsekretär der russischen Kommunistischen Partei und Vorsitzende des Duma-Auslandausschußes, Leonid Kalaschnikow kritisierte laut Internetportal Lenta.ru scharf den Vorschlag von Meschkow.

Kremlchef Putin sagte vor kurzem in einem Interview für die türkische Nachrichtenagentur, dass die westliche Sanktionen gegen Russland nicht legitim seien. Er erklärte, dass Versuch mit Moskau in der Sprache der Ultimatums zu reden, ohne Perspektiven sei. Präsident zufolge wird Russland auch in der Zukunft seine internationale Rechte wahrnehmen und seine Pflichten respektieren. „Wir gehen davon aus, dass der gesunde Menschenverstand gewinnen wird. Wir rufen auf, die Begrenzungen und Drohungen zu beenden und zusammen Lösungen suchen, wird Putin zitiert.

Der Außenminister des Landes, Sergei Lawrow hatte früher erklärt, dass Russland den Westen nicht bitten wird, die Sanktionen zu beenden.

Indessen veröffentlichte die EU am 29. November eine weitere Auflistung mit 13 Namen von Separatisten, die mit Einreiseverboten und Kontensperrungen belegt werden.

Sergei Kolesnikow prophezeit schwere Zeiten für die russische Wirtschaft
Sergei Kolesnikow ist, nachdem die Korruption bei Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem Hof enthüllt hatte, beim Kreml in Ungnade gefallen. Jetzt lebt der Geschäftsmann im Ausland. In einem Interview für die estnische Nachrichtensendung „Aktuaalne Kaamera“ sagte Kolesnikow, dass der russischen Wirtschaft schwierige Zeiten vor stehen. „Grausam ist, dass das russische Volk darunter leiden wird. Schon jetzt ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen. Auch die Preise steigen ständig. Die Menschen spüren schon jetzt bei der eigenen Tasche, dass die Wirtschaft nicht gewachsen ist,“ erklärte Whistleblower Kolesnikow. Gründe für die schlechte Wirtschaftszahlen sei in der Korruption, niedrigen Erdölpreisen und westlichen Sanktionen zu suchen. Ohne westlichen Investitionen und moderne Technologie kann die russische Industrie sich nicht weiter ausbreiten.

Schon in der Sowjetunion wurde das Produktionsgewerbe, unter anderem von Lebensmittel, nicht weiter entwickelt. Das Land konzentriert sich auch fast nur auf Verkauf von Bodenschätzen. Wenn die Preise auf Gas, Erdöl, Diamanten oder Gold auf der Weltmarkt aber fallen oder Russland keinen Zugang auf internationale Finanzmärkten hat, kann das Land nicht mehr Industrieprodukte oder Nahrungsmittel, auch ohne von Moskau verhängte Sanktionen für EU-Lebensmitteln, aus anderen Ländern importieren.

Tipp:
Dokumentarfilm „Putins geheimes Privatvermögen
Ein Film von Nicolas Tonev MDR

Wladimir Putin gibt sich gern als bescheidener Präsident, der in einer kleinen Wohnung lebt und Lada fährt. Für seine Gegner ist der Kreml-Chef ein korrupter Mann, der während seiner politischen Karriere ein riesiges Vermögen angehäuft hat. Als Präsident und Premierminister lenkt Putin die Geschicke des größten Landes der Welt nun schon seit über 14 Jahren. In dieser Zeit haben er und seine Handlanger eine beispiellose Umverteilung des Reichtums vorangetrieben, deren Hauptnutznießer jene sind, die Putin nahe stehen: Bei der Polizei, bei der Armee und beim Geheimdienst. Der Film folgt der Spur des versteckten Vermögens.

Symbolfoto: Russland verhängte ein Importverbot für Äpfel aus der EU. Jetzt muss sein Volk auf das leckere vitaminreiche Obst verzichten © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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