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Ein Stück Land und zwei Sklaven für ukrainische Soldaten

Viktor Bydodorow – Kader aus dem FilmViktor Bydodorow – Kader aus dem FilmWenn es um Phantasie für Desinformationen geht, kennt man in Russland keine Grenzen. Sowjetische Traditionen der Geheimpolizei KGB wurden von dem aktuellen Staatspräsidenten und ehemaligem KGB-Mitarbeiter Wladimir Putin übernommen.

Im Internet ist ein Video des russischen staatlichen Senders Pervyi Kanal aufgetaucht , in dem ein Bewohner angeblich vom Donbass behauptet, dass Kiew den ukrainischen Soldaten für das Kämpfen gegen prorussische Separatisten ein Stück Land und zwei Sklaven versprochen hat. Erschreckend dabei ist, dass es tatsächlich viele Russen gibt, die ein derartiges Gefasel als Wahrheit nehmen.

In dem Video wird zudem ein Tätigkeitsvergleich der ukrainischen Arnee und der Armee des deutschen Diktators Adolf Hitler dargeboten. Wie schon oft zu hören war, besteht laut Moskau die frei und demokratisch vom Volk gewählte ukrainische Regierung aus Faschisten.

Seit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 21. Juni 1941 (Operation Barbarossa) ist für russische Offizielle das Wort Faschisten ein Sammelbegriff für die Feinde des Landes. Das heißt, alle Menschen, welche von der Meinung des Kremls abweichen oder nicht bereit sind, russische Handlungen zu akzeptieren, werden automatisch als Faschisten abgestempelt.

Wie auch in Russland schon seit Gründung der Sowjetunion im Jahre 1917 üblich, wird auch in diesem Video sogenanntes Beweismaterial vorgelegt. In dem Film erzählt Viktor Bykodorow, dass seine Frage an die ukrainische Soldaten „Mit welchem Ziel kämpfen sie?“ beantwortet wurde: „Man hat uns ein Stück Land und zwei Sklaven versprochen“. Der Streifen zeigt alte Menschen, denen in den ostukrainischen Gebieten seit Monaten keine Rente ausbezahlt wurde. Daraus folgend ist es durchaus denkbar, dass einige sich gegen Bares auch instrumentalisieren lassen.

Foto: Aus dem Video

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