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Stiller Protest in Moskau

Protestkletterer im MoskauRusslands Einmischung im Osten der Ukraine und die Unterstützung der prorussischen Rebellen gefällt nicht jedem Bürger, obwohl der Präsident des Landes, Wladimir Putin dies ständig suggerieren will. Wie in den Sowjetzeiten gibt auch im Putin-Reich trotz Androhung strenger Lagerstrafen Dissidenten, die Widerstand gegen das von ihm eingerichtete Machtregime leisten.

Vier bis jetzt unbekannte Personen haben auf einem Hochhaus (32 Etagen) aus der Stalin-Zeit in der Kotelnitschenskaja-Straße im Zentrum von Moskau, unweit von Kreml, die ukrainische Nationalfahne gehisst. Und das ist noch nicht alles. Die stillen Demonstranten haben noch den Sowjetstern auf dem Dach des stalinistischen Wolkenkratzers in blau-gelb gestrichen. Die Depesche für den Kremlchef Putin war damit sehr deutlich.

Für den Bau dieses, eines von sieben in Moskau errichteten stalinistischen Hochgebäuden, genannt die sieben Schwestern, war der berüchtigte Henker des roten Diktators Stalin, Lawrenti Berija, persönlich verantwortlich. In der heutigen Zeit befinden sich in dem 176 Meter hohen Wolkenkratzer Luxuswohnungen. In dem Haus haben mehrere russische Prominente, u.a. der Literat Jewgeni Jewtuschenko, die Primaballerina Galina Ulanowa und der Ex-Chef des Taganka-Theaters Juri Ljubimow residiert.

Die Polizei hat nach drei Stunden die ukrainische Nationalfahne wieder entfernt und den kommunistische Stern mit Gold bedeckt. Die festgenommene Verdächtigen mit Kletterausrüstung sollen aus dem Großraum Moskau stammen. Ihnen droht jetzt eine Anklage wegen Vandalismus. Die Bilder können Sie hier sehen.

Foto: Twitter / Belorusskij partizan (Deutsch: Weißrussischer Partisan)

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