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Russland denkt über ein Embargo für westliche Fahrzeuge nach

Deutsche Autohersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz präsentieren sich auf der DTMDeutsche Autohersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz präsentieren sich auf der DTMDie russische Zeitung „Wedomosti“ schreibt am 18. August, dass die Regierung in Moskau über ein Importverbot für im Westen produzierten Fahrzeuge entscheiden will, falls die Länder der Europäischen Union (EU) und die USA für noch schärfere Sanktionen gegen Russland entscheiden sollten. In Russland produzierte westliche Wagen sollen aber nicht von einen möglichen Embargo betroffen sein.

Laut „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ hat das russische Industrieministerium den „Wedomosti“-Bericht nicht kommentiert, auch die deutschen Autohersteller waren nicht bereit sich dazu zu äußern. Von den deutschen Autobauern haben Volkswagen, Audi und BMW in Russland Herstellungsfabriken. Mercedes-Benz hat in Russland noch keine Produktionsstelle, doch die Firma ist am russischen Traditionslastwagenhersteller „Kamaz“ beteiligt und lassen im joint venture robuste Lastwagen der Marken Mercedes-Benz und Fuso montieren. Wegen der schwachen Landeswährung Rubel sind die Verkaufszahlen der deutschen Hersteller jedoch deutlich zurückgegangen. Volkswagen hat nach Eigenangaben etwa 1,3 Milliarden Euro in die russische Produktion in Kaluga an der Fluss Oka, rund 190 km südwestlich von Moskau und in neue Modelle für den lokalen Markt gesteckt. Laut „Braunschweiger Zeitung“ hält der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg weiter an geplanten 1,2 Milliarden Euro-Investitionen in Russland fest.

„Wedomosti“ zufolge wurden im ersten Quartal 2014 27 Prozent der in Russland verkauften Personenwagen, 46 Prozent Laster und 13 Prozent Busse importiert.

„Die Welt“ berichtet, dass die eigentlichen Probleme, die sich aus der Attacke des Kremlchefs Wladimir Putin für die deutsche Automobilindustrie ergeben, behördlich vorgeschriebene Aufstockungen für die russische Produktion sind. Er nutzt die Krise, um die ausländische Autoindustrie noch enger an Russland zu binden. Russland steht für die deutsche Autoindustrie nur auf Platz neun der weltweit größten Absatzgebiete.

Bis jetzt hat Russland Angesichts der Ukraine-Krise auf westlichen Wirtschaftssanktionen mit einer Importsperre für westliches Obst, Gemüse, Fleisch und westliche Milchprodukte reagiert.

Foto: DTM © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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