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Edward Snowden bleibt in Russland

Edward SnowdenEdward SnowdenDer ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter der NSA und Whistleblower Edward Snowden darf weitere drei Jahre in Russland bleiben. Er habe eine entsprechende Aufenthaltsbewilligung bekommen, die rückwirkend vom 1. August 2014 an gelte, sagte sein russischer Anwalt Anatoli Kutscherena in Moskau bei einem Pressekonferenz. Der berühmter Enthüller der NSA-Geheimnisse war beim Medientreff nicht dabei. Gleichzeitig betonte Kutscherena, sein Mandant habe kein politisches Asyl beantragt.

Snowden beantragte in Russland nach seiner Flucht vor den US-Behörden im August 2013 ein einjähriges Asyl, das Ende Juli abgelaufen war. Der Kreml hatte sich bislang geweigert, den Whistleblower an die USA auszuliefern. Dort wird ihm Landesverrat wegen seiner Enthüllungen über die NSA vorgeworfen. Obwohl der Amerikaner laut Medienberichten eigentlich in die Heimat zurück will, ist für ihn die Option, in dem berüchtigten Gefangenenlager Guantanamo zu landen, nicht attraktiv. Auf die neuen Informationen über Snowden reagierten die USA gelassen. Die Haltung im seinem Fall habe sich nicht geändert, betonte ein Regierungssprecher. Für die USA ist der Flüchtling nach wie vor ein Verräter.

Der neue Aufenthaltsstatus gibt Snowden nun die Möglichkeit, seine Zukunft langfristig zu planen. Die Autorisierung seines Aufenthalts in einem geheimen Ort in Moskau kann nach drei Jahren wieder verlängert werden und nach fünf Jahren wäre es für den Amerikaner möglich, die russische Staatsbürgerschaft zu beantragen.

Foto: © WikileaksChanell / Wikipedia

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