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UN-Statistik: 730.000 Menschen haben Ukraine verlassen

Auswanderer - SymbolbildAuswanderer - SymbolbildDie humanitäre Situation der rund vier Million Menschen, die in der Ost-Ukraine leben, spitzt sich nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) tagtäglich zu. John Ging vom UN-Flüchtlingsagentur (UNHCR) in New York brachte in einer Sondersitzung des Sicherheitsrates vor, dass die Infrastruktur in der Region sei zerstört, Strom gebe es kaum und Wasser haben die Bewohner nur einige Stunden am Tag.

Wegen des bewaffneten Konflikts in der Ost-Ukraine haben in diesem Jahr rund 730.000 Menschen das Land in die Richtung Russland verlassen, gab die UNHCR weiter bekannt. Die Zahl der Kriegsflüchtlingen ist so gesehen deutlich größer, als die Zahl der Menschen, die sich beim russischen Migrationsamt amtlich registriert haben. Russlands Offiziellen zufolge sind 168.000 Auswanderer in das Land angekommen. Etwa 117.000 Menschen sind aus der ukrainischen Krisengebieten in die andere Landesteile von Ukraine geflüchtet. Die Zahl vergrößert sich laut UN um 1200 Flüchtlinge pro Tag.

In die UN-Statistik sind nicht die Menschen eingerechnet, die die Staatsgrenze zwischen die Ukraine und Russland wegen als Touristen oder zum Einkaufen überqueren.

Erbitterte Kämpfe gehen weiter
Inzwischen gegen die erbitterten Kämpfe in der Ost-Ukraine weiter. Am 5. August wurde bekannt, dass prorussische Separatisten unbewaffnete ukrainische Soldaten beschossen haben. Die Rebellen hätten mehrere Stunden gegen ukrainische Truppen Panzer, Mörser, Artillerie und Raketenwerfer eingesetzt. Die Ukrainer haben, um sich zu retten, die Grenze zu Russland überschritten. Ihre Waffen hatten sie vorher vernichtet. Die Separatisten behaupten, das die Waffen in ihren Händen seien. Was tatsächlich passiert ist, dazu gibt es höchst widersprüchliche Erklärungen. Während die Moskau behauptet, die Soldaten seien desertiert, erklärt die Kiew, sie seien dorthin vor dem Beschuss der Separatisten geflohen. Russischen Quellen zufolge handelt es sich um ukrainische 438 Soldaten. Estnische Zeitungen berichten von 311 Soldaten und Grenzbeamten. Die russische Regierung hatte ihnen angeblich wegen dem Beschuss über einen Sicherheitskorridor die Flucht nach Russland ermöglicht. Später gab Russland allerdings bekannt, dass 180 der Soldaten desertiert seien.

Seit Beginn des blutigen Konflikts seien UN zufolge seit April 1376 Menschen getötet worden.

Symbolbild: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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