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Russland begann mit Militärübungen in der Nähe der Grenze zu den baltischen Staaten

Flagge der russische StreikräfteFlagge der russische StreikräfteIn der nordwestlichen Region von Russland, im Bezirk Pskow hat die russische Luftwaffe mit seinem planmäßigen Militärübungen begonnen, teilte der Pressesprecher des Militärdistrikts, Oberst Oleg Kotschetkow in der Portal RosBalt mit. Pskow befindet sich in der Nähe der Grenze zu den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

An der Militärübungen nehmen verschiedene Kampfhubschraubern Typs wie Mi-28N Night Hunter und Ka-52 Alligator teil. Aber auch Transport- und Sturmhelikoptern Mi-8, MTV-5 und Mi-26T. Kotschetkow brachte vor, dass die Luftbrigade im diesem Jahr etwa 50 neue Hubschraubern bekommen hatte, die sowohl für die Kampfhandlungen als für die Militärtransporte geeignet sind.

Die russische Heeresflieger wollen nach Eigenangabe Navigation, Zielsuche aber auch das Landen auf unbefestigten Plätzen üben. Wikipedia zufolge verfügen die russischen Luftstreitkräfte derzeit über eine Gesamtstärke von etwa 185.000 Mann.

Die drei ehemaligen baltischen Sowjetrepubliken sind seit 2004 Mitglied der NATO. Wie Das Baltikum-Blatt bereits berichtete, hat die transatlantische Militärallianz seit der Ukraine-Krise ihre Luftpatrouillen im Baltikum verstärkt. Die NATO-Flugzeuge sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Ämari im Westen Estlands schon gelandet. Es handelt sich um vier dänische F-16-Kampfjets. Der estnische Ministerpräsident Taavi Rõivas begrüßte die Ankunft der Jagdbomber und der dazugehörigen 60 Soldaten. Seine Regierung arbeite daran, “dass unsere NATO-Verbündeten ständig in Estland bleiben”, sagte er. Bisher war der einzige NATO-Luftwaffenstützpunkt im Baltikum Šiauliai im Norden Litauens.

Am 28. April ist zudem ein Bataillon mit 150 Mann der 173. US-Luftlandebrigade in Estland eingetroffen. Damit wurde die Abkommandierung von insgesamt 600 US-Soldaten nach Polen und in die Baltikum abgeschlossen. Großbritannien entsandte dazu noch vier Kampfjets vom Typ Typhoon nach Litauen.

Ab 24. April sichern NATO zufolge britische, dänische und polnische Kampfflugzeuge den Luftraum über dem Baltikum. Die drei Staaten lösten nun die USA ab, die diese Aufgabe seit dem Jahresbeginn ausübten. Die Kampfflugzeuge der NATO patrouillieren routinemäßig über den Estland, Lettland und Litauen, denn die baltische Staaten selbst haben keine effektive Luftwaffe. Deswegen werden die Einsatztruppen der NATO im Turnus von vier Monaten rotationsmäßig abgewechselt.

In der vergangenen Woche äußerte sich Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow in einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Martin Dempsey besorgt über zunehmende militärische Aktivitäten der NATO und des US-Militärs im Baltikum und in Polen sowie über die Präsenz von NATO-Kriegsschiffen im Schwarzen Meer.

Foto: Flagge der russischen Luftstreitkräfte

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