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Estland lädt zum fünften „Europäischen Sauna-Marathon“

Wintersport in Otepää / EstlandWintersport in Otepää / EstlandDie Esten sind ein Saunavolk: Für die Einheimischen ist das wohlige Schwitzbad nicht nur wichtiger als die Kirche - selbst geschäftliche Treffen finden ganz selbstverständlich in der Sauna statt. Kein Wunder also, dass in der estnischen Winterhauptstadt Otepää der Treffpunkt für den „Europäischen Sauna-Marathon“ zu finden ist. Der hitzige Wettbewerb findet bereits zum 5. Mal statt und freut sich in den letzen Jahren stetig wachsender Beliebtheit. Mit einem Besucherrekord von 600 Teilnehmern hat sich der Sauna-Marathon mittlerweile zu einem internationalen Event entwickelt. Im letzten Jahr setzten sich vier einheimische Saunagängerinnen mit dem passenden Namen „Die heißen Ladies“ gegen die Konkurrenz durch.

Die Regeln des schweißtreibenden Wettbewerbs sind einfach: 22 Saunen müssen in möglichst kurzer Zeit bestritten werden. Einen Zeitbonus gibt es für Mutproben wie Eislöcher oder Badefässer. Der Startschuss für das hitzige Event fällt am 2. Februar von 12-13 Uhr im Pühajärve Spa & Holiday Resort und endet mit einer Abschlusszeremonie im urigen Nuustaku Pub, bei dem sich die erfolgreichsten Saunagänger ausreichend feiern lassen können. Neben der Siegerehrung können alle Teilnehmer auch über ihre Lieblingssauna abstimmen.

Otepää gilt als das bekannteste Wintersportzentrum in den baltischen Ländern und bietet mit seiner hügeligen Landschaft ein ideales Ausflugsziel für alle, die am Aktivurlaub interessiert sind. Neben Skilanglauf, Bergabfahrt und Snowtubing haben die Esten ihre Liebe zum Eislaufen wiederentdeckt. Die winterlichen Eislaufbahnen sind über ganz Estland verteilt - sei es ein See, ein Fluss, eine Eislaufbahn im Freien oder sogar eine gesäuberte Strecke in einem Sumpf oder in einer Bucht.

Otepää
Im Winter ist das hügelige Otepää die Winterhauptstadt von Estland und zieht Skiläufer, Snowboardfahrer, Snowmobilfahrer, Snowtuber und Schlittenfahrer an.

Sie ist das bekannteste Wintersportzentrum in den baltischen Ländern. Otepää erhielt seinen Namen, der auf Estnisch „Bärenkopf“ bedeutet, nach dem Schlossberg, der einem Bärenkopf ähnelt. Hier begann Bischof Hermann 1224 das erste bekannte Backsteinschloss in Estland, die Steinfestung, zu bauen.

Im Sommer können Besucher auf den Wegen im Naturpark Otepää wandern, die hügelige Landschaft mit ihren Seen, romantische gewundene Dorfstrassen und die kleinen Flüsse bewundern. Von den Aussichtstürmen auf den Bergen Kuutsemägi, Harimägi und Väike Munamägi eröffnen sich schöne Ausblicke. Sie können ebenfalls verschiedene Sportarten betreiben oder sich einfach am See Pühajärv vergnügen, der ein Juwel unter den estnischen Seen ist. Pühajärv war auch der erste estnische See, der in 2000 mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurde.

Diejenigen, die an übernatürliche Kräfte glauben, sollten die sogenannte Energiesäule in Otepää besuchen. Es wird geglaubt, dass sie bei Berührung einen großen Energiestoß und Gesundheit gibt.

Das Zentrum Tehvandi ist unter erstklassigen Sportlern als Ganzjahres-Trainingsgelände bekannt und Kääriku war über ein halbes Jahrhundert ein Lieblingsort der estnischen Wintersportfans. In Otepää und dessen Umgebung leben und trainieren die estnischen Gewinner olympischer Medaillen (zum Beispiel Jaak Mae, Andrus Veerpalu und Kristiina Šmigun).

Foto: www.visitestonia.com

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