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Katholische Kirche will Weltbild retten

Nach dem Insolvenzantrag der katholischen Verlagsgruppe „Weltbild“ stellt die Kirche nun für die Rettung der Arbeitsplätze 35 Millionen Euro zur Verfügung. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz aus Neu-Ulm erhalte einen Massekredit von 15 Millionen Euro, gab das Bistum Augsburg neulich bekannt. Zudem bestätigte das Erzbistum München, dass es der Buchhändlerfamilie Hugendubel, die gemeinsam mit Weltbild die rund 400 Filialen in den deutschen Städten betreibt, 20 Millionen Euro übergibt.

Grund für einem Insolvenzantrag sei vor allem die Umsatz- und Ergebnisverluste aus dem ersten Halbjahr (Juli-Dezember 2013), war in der Pressemitteilung des Unternehmens zu lesen. Zudem sei der Finanzierungsbedarf bis zur Erreichung der Sanierung über die nächsten drei Jahre höherer als erwartet. Die Finanzierung dafür könne in der notwendigen Zeit nicht sicher gestellt werden. So sei die Gesuch für die Weltbild GmbH auf Insolvenz unvermeidlich. Der „Weltbild“-Verlag beschäftigt rund 5000 Menschen.

Das Weltbild-Verlag hat einen komplexen Unternehmensstruktur. In der Augsburg-Zentrale arbeiten etwa 2200 Menschen, die über das Internet und Katalog bestellte Waren per Post an der Empfänger senden. Dazu gibt es noch ein Tochterunternehmen DBH. Dort sind wieder 3100 Mitarbeitern beschäftigt. Die Firma betreibt Buchladen-Marken wie „Hugendubel“, „Weltbild“ und „Jokers“. Laut Medienberichten sind die 20 Millionen Euro aus der Kirchenvermögen angeblich dafür gedacht, „Hugendubel“ vom „Weltbild“ zu trennen.

Schon nach dem Insolvenzantrag der Mutterkonzern vor etwa zwei Wochen hatte die katholische Kirche angekündigt, 65 Millionen Euro für den Erhalt der tausende Arbeitsplätze zu geben. Diese Summe wollten die an der „Weltbild“-Teilhaber-Bistümer anfänglich für die Sanierung der Verlagsgruppe zur Verfügung stellen.

 

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