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Medien hetzen gegen Bulgaren und meinen Roma

Roma-Frau mit Kind - SymbolbildRoma-Frau mit Kind - SymbolbildMit der wachsenden Zahl von Roma, die aus Bulgarien und Rumänien nach Westeuropa ziehen, berichten westliche Medien immer häufiger über diese Migration. Dabei setzen sie Bulgaren und Roma meist gleich, kritisiert die Tageszeitung 24 Chasa: "Sie würden sich niemals erlauben, 'Roma, Sinti und andere Wandervölker', wie sie politisch korrekt genannt werden, mit rassistischen Sprüchen und Beleidigungen anzugreifen. Tauscht man aber die Bezeichnung 'Roma' durch 'Bulgaren' oder 'Rumänen' aus, ist auf einmal alles erlaubt - von reißerischen Schlagzeilen bis hin zu offenen Anfeindungen von Ministern. Gegen Bulgaren zu hetzen ist in Ordnung, auch wenn man in Wirklichkeit Roma meint. Solange man die Dinge nicht beim Namen nennt, wahrt man den Anschein der Toleranz. Diese Doppelmoral ist schädlicher als alle Roma-Hetze in Bulgarien oder Tschechien zusammen. Denn sie kehrt wieder einmal die wahren Probleme der Roma aus Osteuropa unter den Tisch."

Quelle: www.eurotopics.net (28.08.2013)

Symbollbild: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

Die Presseschau von eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie wird erstellt von n-ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar.

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