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Estland und Lettland starten gemeinsames russischsprachiges Pilotprojekt

Moderatoren Alexei Dunda (links) und Dmitri FefilowModeratoren Alexei Dunda (links) und Dmitri FefilowAm Abend des 29. September startete ein estnisch-lettisches Pilotprojekt, das gleichzeitig um 20:20 lokaler Zeit sowohl in Estland (ETV+) als in Lettland (LTV7) zu sehen war. Die Sendung ist vor allem an die russischsprachige Bevölkerung beider Länder gerichtet.

Im lettischen Studio waren als Gäste der Europaparlamentsabgeordnete Andrei Mamykin, der Physiker Wjatscheslaw Kaschejew, die Direktorin des russlandkritischen Internetportales Meduza Galina Timtschenko, der Beachvolleyball-Europameister Alexander Samoilow, die Kommunikationswissenschaftlerin Olga Prozewskaja, der frühere Kultusminister Wjatscheslaw Dombrowski, die Schauspielerin Dana Tschernezowa, das Ratsmitglied des lettischen Staatspräsidenten Raimonds Vējonis Jelena Matjakubowa, der Politologe Andrei Berdnikow und der Pianist Andrei Osokin.

In estnischen Studio ETV+ wurden als Besucher die Unternehmerin Tatjana Tolstaja, die Cheforganisatorin des Theaterfestivals „Goldene Maske“ („Kuldne mask“) in Estland Swetlana Jantschek, der Vizeoberbürgermeister der Stadt Tallinn Michail Kõlvart und die Geschäftsführerin der Firma Protoron Jana Pawlenkowa erwartet. Die Sendung „Fernsehbrücke“ (estnisch „Telesild“) wird von Alexei Dunda (LTV7) und Dmitri Fefilow (ETV+) moderiert.

Die Studiogäste diskutierten darüber, ob alle russischsprachigen Bürger in Europa und somit auch den baltischen Staaten sich ähneln. Gemeinsam haben die Anwesenden in die Zukunft geschaut und darüber gesprochen, welche Möglichkeiten die Minderheit hat, um sich zu behaupten. In Zukunft soll die gemeinsame Sendung einmal pro Woche ausgestrahlt werden.

Gegenpol zur russischen Propaganda

Nachdem Moskau seine eigene Sicht der Weltgeschehnisse über die vom Kreml gelenkten und auch in den baltischen Staaten ausgestrahlten staatlichen Medien präsentiert, haben Estland am 28. September und Lettland am 8. September beschlossen, Propaganda und Falschmeldungen der russischen Medien mit Fakten zu bekämpfen und so den Bürgern mit russischen Wurzeln die Möglichkeit zu geben, neutrale Informationen aus den baltischen Staaten, Europa und der Welt zu erhalten.

(Aino Siebert / Bearbeitung: Thomas Michael)

www.etvpluss.err.ee

Foto: © Nationaler Rundfunk Estlands ERR

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