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Urteil im Mordfall Journalistin Anna Politkowskaja

Wegen des Mordes an Anna Politkowskaja am 7. Oktober 2006 im Flur ihres Wohnhauses in Moskau sind alle fünf Angeklagten verurteilt worden. Ein Schwurgericht in Moskau sah es als erwiesen an, dass die Beschuldigten an dem Mord beteiligt waren, berichten die russischen Medien. Die Verkündung der Strafmaße steht noch aus. Die Journalistin und aktive Kritikerin von Präsident Wladimir Putin hatte unter anderem über Verletzungen der Menschenrechte während des Kriegs in der russischen autonomen Kaukasus-Republik Tschetschenien berichtet. Die aus der Tschetscheno-Inguschischen ASSR hervorgegangene Republik war nach der Auflösung der Sowjetunion Schauplatz von zwei Kriegen zwischen teils islamischen Separatisten und der russischen Zentralregierung, an deren Ende Tschetschenien im russischen Staatsverband verblieb.

Die Erschießung der mutigen Journalistin hatte weltweit für Emotionen gesorgt
Beschuldigt wurden drei Brüder aus Tschetschenien, ihr Onkel, sowie ein ehemaliger Moskauer Polizeibeamter. Rustam Machmudow. Sie sollen die Bluttat ausgeführt haben. Im Jahr 2010 hatte Russlands Oberster Gerichtshof das erste Gerichtsurteil zurückgezogen und einen neuen Prozess angeordnet. Ende 2012 wurde der Ex-Polizist Dmitri Pawljuschenkow zu elf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er in einem Deal mit der Staatsanwaltschaft eingeräumt hatte, die Mordwaffe organisiert und dem Mörder überreicht zu haben. Wer den Auftrag für die Ermordung an Politkowskaja gegeben hat, ist bis heute ungewiss.

 

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