Ad-Test
Google+


Kennet Lekko in einer „Off-Galerie“

Bildwand von Kennet LekkoVon Ülo Salm, Berlin

Der junge estnische Maler Kennet Lekko, über den wir bereits Mitte Januar dieses Jahres berichteten, ist nicht nur enorm produktiv, sondern bevorzugt auch Galerien, die wenig bekannt und abseits gelegen sind, aber ein Kontrastprogramm zu den bekannten und gut eingeführten Konkurrenzunternehmen in Berlin bieten.Kennet Lekko: Ausstellung im „Raum für drastische Maßnahmen“Kennet Lekko: Ausstellung im „Raum für drastische Maßnahmen“

Vergangenen Monat gab es wieder eine Ausstellung im „Raum für drastische Maßnahmen“ in der Oderstraße in Berlin-Friedrichshain, von Lekko mit der Überschrift „No Suicide Zone“ versehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand eine kleine bunte Kinderrutsche, an deren Ende, also dem Landeplatz, sich ein bedrohlicher Haufen scharfer Glasscherben befand. Damit sollte wohl das Ende der Kindheit und der Beginn des ernsten und mit vielen Gefahren verbundenen Lebens symbolisiert werden. Passend dazu zeigten die Bilder im Lekko-typischen Stil in kräftigen, unvermischten und teilweise grober Farbgebung kombinierte und collagenhaft anmutende figürliche Darstellungen. Auffällig häufig dominierten sexuelle Motive , wie primäre und sekundäre männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Damit wurde die pubertäre Entwicklungsphase junger Menschen angesprochen – ergänzend zur erwähnten Kinderrutsche.

Es bleibt spannend, wie sich Lekko, der noch einen langen Weg in seinem künstlerischen Schaffen vor sich hat, weiter entwickeln wird.

Fotoquelle: https://artitious.com/de/artist/kennet-lekko/

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.