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Acht Jahreszeiten im Festspielhaus Baden-Baden

Capella GabettaCapella GabettaAntonio Vivaldis wohl berühmtestes Werk, die „Vier Jahreszeiten“ werden beim Konzert der Cappella Gabetta unter der Leitung von Andrés Gabetta im Festspielhaus Baden-Baden gespiegelt. Als zweites Hauptwerk erklingen die „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ des argentinischen Tango-Königs Astor Piazzolla am Samstag, 4. März um 18 Uhr.

Neben Andrés Gabetta (Violine) wird auch Mario Stefano Pietrodarchi (Bandoneon) als Solist zu erleben sein. Der 1980 geborene Musiker spielt seit seinem neunten Lebensjahr Akkordeon und wechselte später zum Bandoneon. Nach seinem Studium in Rom wurde er ein viel gefragter Solist und bereicherte viele musikalische Projekte bis hin zu Film-Musiken durch seine Kunst.

Mit der Kombination von Barockmusik und Tango-Kultur hat die Cappella Gabetta bereits Erfahrung. In einem früheren Programm stellte sie verschiedenen Barock-Kompositionen die in ihrem musikalischen Ausdruck passenden argentinischen Tangos gegenüber. Astor Piazzolla ist für viele Musikliebhaber der bedeutendste Komponist Argentiniens. Der Meister des Bandoneons hatte ursprünglich gar nichts mit dem traditionellen Tango seines Heimatlandes im Sinn, wurde aber zum großen Erneuerer des Tangos.

In dem Konzertzyklus „Die vier Jahreszeiten“ mischte Piazzolla barocke und moderne Kompositionstechniken, wozu ihn die französische Komponistin Nadia Boulanger ermutigt hatte. Anstatt zum Tanzen scheint der Tango Nuevo aber eher zum kontemplativen Zuhören geeignet zu sein. Die vier unterschiedlichen Teile der Tango-Suite entstanden nun zwischen 1965 und 1970 und wurden von Piazzollas Quintett 1970 im Teatro Regina in Buenos Aires in einer Streicherbesetzung mit Klavier, elektrischer Gitarre und Bandoneon uraufgeführt.

Barock trifft Tango Nuevo – damit nähert sich dieses Konzert im Festspielhaus Baden-Baden auch einem anderen Trend: das Akkordeon feiert gerade in der Musikwelt als Instrument für Barockmusik ein Comeback. Junge Akkordeonisten widmen sich den Präludien, Fugen und Sonaten der Vivaldi-Zeitgenossen. So schließt sich ein musikalischer Kreis, der dies- und jenseits des Atlantik für höchsten Genuss sorgt.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101

Foto: © Holger Talinski / Festspielhaus Baden-Baden

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