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Designerschmuck aus Estland – schon wieder!

Halsschmuck von Mari PärtelpoegHalsschmuck von Mari PärtelpoegVon Ülo Salm, Berlin

Es ist noch nicht so lange her, dass die umtriebige Berliner Galeristin Giedre Bartelt Schmuckdesignerinnen aus Estland zu einer gewissen Publicity auch in unserem Lande verhalf. Man könnte meinen, es sei genug, aber zu Unrecht. Nicht nur, weil in Estland Designerschmuck großes Interesse und guten Absatz findet, sondern auch, weil es in Deutschland die Chance gibt, diejenigen von Neuem überzeugen, die hier bislang entweder dem herkömmlichen und eher konservativen Geschmack oder der Alternative mit billigen Steinketten, Stoffbändern und Holzperlen zugewandt sind.

Die 60-jährige Mari Pärtelpoeg fertigt überwiegend Halsschmuck in Gestalt kreisförmiger fein geflochtener breiter Bänder aus verschiedenen Metallen. Sie schmiegen sich an die Haut, und das Material verlockt den Betrachter, es zu berühren. Es übt einen geradezu sinnlichen Reiz aus. Vor allem: Es ist alles tragbar und zwar von jedermann sowohl zu Alltagskleidung als auch zu festlichen Anlässen.

Katrin Veegen, Jahrgang 1978, gestaltet ihren Schmuck in ganz anderer Weise. Broschen und Anhänger mit wunderschönen zart geä der Herr derten durchscheinenden Blättern oder fast architektonisch anmutenden abstrakten Gebilden wie aus kleinen Zweigen geformt vermitteln eine Nähe zur Pflanzenwelt.

Die Preise für die Schmuckstücke liegen zwischen 150 und 490 Euro und sind, nicht zuletzt im Hinblick auf den Arbeitsaufwand der Künstlerinnen, recht moderat.

Die von der estnischen Kulturstiftung und dem estnischen Kulturministerium geförderte Ausstellung ist noch bis zum neunten 10. November in der Galerie Showraum Trofejas in der Charlottenburger Wielandstraße 31 zu sehen.

Foto: Veranstalter

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