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Wiesbaden Biennale – große Bühne für internationales Theater

 Hessisches StaatstheaterDie Wiesbaden Biennale macht ab Donnerstag, den 25. August, das Hessische Staatstheater und die Landeshauptstadt elf Tage lang zur Bühne für internationales Theater und Performance. Am Eröffnungswochenende erfolgen die Uraufführung „So little Time“ von Rabih Mroué , die Europapremiere von Dmitry Krymovs „Russian Blues“ und das „Asyl des müden Europäers“.

Unter dem Titel „This is not Europe“ präsentiert die Wiesbaden Biennale vom 25. August bis 4. September über zwanzig internationale Avantgarde-Künstlerinnen und Künstler, Kollektive und Ensembles, die mit künstlerisch vielfältigen Handschriften Narrationen von Europa schaffen. Elf Tage lang macht das Theaterfestival die Metropole am Rhein zum Schauplatz von multinationalen Gastspielen aus ganz Europa und lässt mit aufsehenerregenden Performances und Kunstprojekten die Stadt zur Bühne werden.

Unter der kuratorischen Leitung von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer sind neun Gastspiele auf allen Bühnen des noblen Staatstheaters zu sehen, darunter eine Uraufführung, eine Europa-Premiere und zahlreiche Deutschland-Premieren, sowie im Programmschwerpunkt „Asyl des Müden Europäers“ zehn eigens für Wiesbaden neu produzierte Projekte an unterschiedlichsten Orten in der Stadt.

„Wir freuen uns auf eine herrliches Fest des Theaters und der Künste rund um und im Staatstheater aber vor allem auch in der ganzen Stadt!“ beschreibt Kuratorin Maria Magdalena Ludewig die Vorfreude. „Die vielen internationalen Künstler, die nun schon seit vielen Wochen überall in der Stadt arbeiten und ihre Spuren hinterlassen, werden die Bewohner von Wiesbadener und die Besucher der Region überraschen und herausfordern mit ungewohnten Perspektiven auf unsere Gegenwart. Und wir sind gespannt auf die spontanen Begegnungen und Debatten, die sie sicher auslösen werden“, ergänzt Kurator Martin Hammer.

Den Auftakt bildet die Uraufführung des libanesischen Künstlers Rabih Mroué „So little Time“ am 25. August um 19 Uhr im Studio. Mit sezierendem Blick zerlegt der Libanese spielerisch leicht die Konstruktion unserer Identität zwischen Selbstbild und Fremdbestimmung. Dies vollzieht er anhand der Biographie eines libanesischen Märtyrers der siebziger Jahre, dessen Geschichte er bis in die Gegenwart hinein verlängert. Dem gegenüber steht die bildgewaltige Theaterarbeit „Sculpting Fear“ des jungen deutschen Künstlers Julian Hetzel, die ebenfalls am Donnerstagabend um 21 Uhr erstmals im Malsaal zu sehen sein wird.

Bereits tagsüber lohnt sich ein Besuch an den verschiedenen Orten in der Stadt, an denen die Projekte aus dem „Asyl des müden Europäers“ zu sehen sind. Auf dem Faulbrunnenplatz ist ab Eröffnungstag Thomas Hirschhorns Installation „SPERR“ eingerichtet, ab 11 Uhr hat das MUSEUM: „Domo de Eŭropa Historio en Ekzilo“ von Thomas Bellinck im Alten Gericht geöffnet und ab 12 Uhr ist in der Drei Lilien Quelle das Werbevideo für Ingo Niermanns „Armee der Liebe“ zu sehen. Und um 17.45 Uhr läuten zum ersten Mal die Glocken für Dries Verhoevens „Beerdigung“ in der Anglikanische Kirche.

Am Freitag (26. August) ab 15 Uhr öffnet  dann auch Tiago Rodrigues im Lager des Stadtarchivs seine „Bibliothek“ ohne Bücher und Margarita Tsomou lädt zu konstituierenden Versammlung in die Agora am Warmen Damm.

Auf der großen Bühne des Hessischen Staatstheaters zeigt die Wiesbaden Biennale am gleichen Abend um 21 Uhr außerdem die Europapremiere von „Russian Blues. Auf der Suche nach Pilzen“ vom russischen Regisseur Dmitry Krymov in einer eigens für Wiesbaden erarbeiteten Fassung mit dem Frankfurter Schauspieler Alexej Lochmann. Ein satirisches Märchen mit beeindruckenden Schauspielern über das Leben in heutigen Russland, in einer sich zuspitzenden politischen wie wirtschaftlichen Krise.

Am Donnerstag (25. August) um 20 Uhr lädt die Wiesbaden Biennale zur großen Eröffnungsfeier des Festivals: Im Festivalzentrum im Park am Warmen Damm werden der Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Uwe Eric Laufenberg, die beiden Festival-Kuratoren, Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer, sowie Staatsministerin a.D. Ruth Wagner und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz die Wiesbaden Biennale eröffnen und zum Auftakt gemeinsam mit der Wiesbaden Stiftung nicht nur die neue goldene Parkbeleuchtung, sondern auch erstmals die Lichtinstallation von Rainer Casper erstrahlen lassen.

Im Anschluss wird gefeiert, getrunken und getanzt: Der Club an der Wilhelmstraße 47 ist für Publikum, Gäste, Künstler ab 22 Uhr geöffnet.

Trailer zu allen Veranstaltungen sind auf hier zu sehen.
Das gesamte Programm ist unter www.wiesbaden-biennale.eu zu finden.

Quelle und Foto: Hessisches Staatstheater

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