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Marshall & Alexander singen „Deutsche Evergreens“, Stargast wird ein Freund Estlands, Dieter Thomas Heck sein

Marschall & AlexanderMarschall & AlexanderNach den beiden fulminanten Konzerten im August 2013 mit Stargast Tony Marshall präsentiert das Duo Marshall & Alexander am 19. und 20. August 2014 auf Deutschlands größter Freilichtbühne in Ötigheim (in Bundesland Baden-Württemberg zwischen Städten Rastatt und Karlsruhe) „Deutsche Evergreens der letzten hundert Jahre“.

„Wir werden Lieder singen, die nur darauf gewartet haben, dass wir sie in unserem Stil präsentieren“, sagt Marc Marshall. Dabei will man nicht nur nostalgisch wandeln, sondern im Wechsel fröhliche und nachdenkliche Lieder vortragen. Und Jay Alexander ergänzt: „Da ist das Mitsingen der Evergreens nicht verboten!“ Die schönsten deutschen Lieder der letzten 100 Jahre werden in Ötigheim mit gewohnter Leidenschaft und Qualität erklingen.

Unvergängliche Melodien, die in Deutschland entstanden sind und um die Welt gingen, Kompositionen und Texte die unter die Haut gehen, zum mitsingen, zum lachen und zum schwelgen wird das Publikum hören. Von „Über sieben Brücken musst Du gehen“ bis „Solang man noch Träume noch leben kann“ von „Irgendwo auf der Welt“ bis „Jenseits von Eden“! Traditionelles, modernes, stimmungsvolles wird dem Publikum geboten.

Marshall & Alexander ist es gelungen, den ehemaligen Mister Hitparade und Urgestein des Fernsehnenmoderation, Dieter Thomas Heck als Stargast zu verpflichten. Der Grandseigneur des deutschen Schlagers wird auch große Namen als Überraschungsgäste nach Ötigheim mitbringen, die ihre größten Hits dem Publikum präsentieren. Am 19. und 20. August wird das Geheimnis gelüftet! Die Band unter der Leitung von Frank Lauber ist auch in diesem Jahr der Garant für zwei emotionale Sommerabende. Er wird mit seinen acht Musikern wieder groß aufspielen.

Das Dorf Ötigheim liegt rund fünf Kilometer nordöstlich von Rastatt und etwa 30 Kilometer von Karlsruhe in der Oberrheinischen Tiefebene. Die Freilichtbühne Ötigheim (erreichbar über Autobahn A5 und Bundesstraße B36) ist eine von dem Verein Volksschauspiele Ötigheim e.V. betriebene Freilichtbühne in dem baden-württembergischen Dorf Ötigheim. Mit einer Zuschauertribüne für bis zu 4.000 Personen ist die Ötigheimer Bühne unter den von Amateurtheatern bespielten Freilichtbühnen Deutschlands die größte.

www.marshall-alexander.de

Tickethotline: 07222/ 968790

Tickets im Internet: www.volksschauspiele.de

Foto: Marschall und Alexander © Pressefoto

Dieter Thomas Heck ist in Estland bekannt und beliebt. Am 7. März 2008 eröffnete er mit seiner Ehefrau Ragnhild in estnischen Küstenstadt Haapsalu ein Jugendwohnheim für behinderte, elternlose Jugendliche ab 18 Jahren, die aus ihrem Kinderheim aus Altersgründen ausziehen müssten. Diese Kinder wurden von den Ärzten der Berliner Charité unter der Leitung des Neurochirurgen Dr. Hannes Haberl im Auftrag des Grit-Jordan-Vereins an Hydrocephalus (eine krankhafte Erweiterung der liquorgefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns, wird auch Wasserkopf genannt) und Spina bifida (offener Rückenmark) operiert. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Estland noch keinerlei Möglichkeiten, verwaiste, behinderte Heranwachsende in einem Jugendheim unterzubringen. Für diese Waisen hat das deutsche Ehepaar zusammen mit den estnischen Behörden ein Jugendwohnheim gebaut, in dem betreutes Wohnen und eine Ausbildung möglich ist. In einer emotional bewegenden Zeremonie schnitt Dieter Thomas Heck gemeinsam mit der damaligen estnischen Sozialministerin Frau Maret Maripuu und dem Landrat des Landkreises Läänemaa, Neeme Suur, das Band zur Eröffnung des neues Heimes durch. Heck schilderte die Entwicklung des Kinderheims und sprach über sein soziales Engagement für den Grit Jordan Verein in Estland, wofür er von estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves die estnische Verdienstmedaille erhalten hat.Das erste Kind, der von Dr. Haberl in Berliner Charité operiert wurde, Marielle Kõrvits bedankt sich 2007 in Haapsalu während der Grundsteinniederlegung bei Dieter-Thomas HeckDas erste Kind, der von Dr. Haberl in Berliner Charité operiert wurde, Marielle Kõrvits bedankt sich 2007 in Haapsalu während der Grundsteinniederlegung bei Dieter-Thomas Heck

Im Anschluss der Eröffnungsfeier besuchten Ragnhild und Dieter Thomas Heck die behinderten Heranwachsenden, die sich überglücklich über das neue Wohnheim zeigten. Heck brachte vor: "Ich war zu Tränen gerührt, als sich die Kinder bei uns bedankt haben. Es ist doch einfach das Schönste, diesen jungen Menschen helfen zu können." Auch seine Frau Ragnhild war dieser Meinung: "Es ist einfach toll, dass wir nach so vielen Jahren endlich das Kinderheim eröffnet haben. Das Ganze liegt mit sehr am Herzen und wir werden uns auch weiterhin in der Zukunft um unsere Kinder in Estland kümmern."

Die Geschichte des Grit Jordan Vereins e. V.
Aus einem kurzen Brief entwickelte sich Anfang der 90er Jahre eine unglaubliche Solidarisierungswelle. Kurz nach der Wende schrieb Grit Jordan, die bis dahin in der DDR mehrmals erfolglos operiert worden war, einen Brief an die Familie von Moderator-Urgestein Dieter Thomas Heck mit der Bitte um Hilfe. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation wollte keine Krankenkasse die neue Bundesbürgerin aufnehmen. Dabei sei sie, um überhaupt überleben zu können, auf medizinische Versorgung angewiesen. Ihr Brief endete mit den Worten: "Ich möchte nur einmal im Leben einen Tag ohne Schmerzen sein".

Die Familie Heck sagte spontan Unterstützung zu. In verschiedenen Veranstaltungen wies Mister Hitparade immer wieder auf die Situation von Jordan hin und forderte seine Gäste und Fernsehenzuschauer zu Spenden auf. Als Folge des ausgelösten Medienrummels erklärte sich eine Krankenkasse bereit, die Hilfsbedürftige aufzunehmen. Mit den frei gewordenen Spendengeldern gründeten die Heck´s mit vielen Freunden und Bekannten den Grit-Jordan-Verein e.V.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein für die "vergessenen Kinder von Tallinn". Zur Zeit der sowjetischen Besatzung wurden gehandicapt geborene Kinder als nicht lebensfähig deklariert und in staatliche Heime abgeschoben. Sie wurden weder medizinisch noch menschlich betreut. So beschloss der Verein sich speziell für die Kinder mit Wasserkopf und Querschnittslähmung stark zu machen. Das Zentralkinderkrankenhaus in Tallinn ist zwar für alle estnische Kinder zuständig, doch das Klinikum war damals für die Kindern mit diesen besonderen Behinderungen nicht ausgerüstet. Im Mai 1998 begleiteten Hecks einen ersten Hilfskonvoi mit notwendigen medizinischen Geräten nach Estland. Zwei Spezialisten aus der Charité in Berlin, Dr. Hannes Haberl (Neurochirurg) und Dr. Theodor Michael (Spezialist für Querschnittslähmung) operieren die betroffenen Kinder gratis und bildeten ihre Kollegen in Tallinn aus. Erst im Jahr 2003 wurde eine computerunterstützte Kamera vom Verein angeschafft um Operationen in Deutschland aufzunehmen und den Ärzten in Tallinn unter der Leitung von Dr. Ann Paal vorzuführen. Darüber hinaus wurden die Kinder in Estland immer wieder mit Rollstühlen und anderen Fortbewegungsmitteln versorgt, weil auf diesem Sektor damals noch ein unheimlicher Bedarf bestand. Der Hilfsverein hat zudem estnische Prothesenmacher in Deutschland ausbilden lassen. "Es gibt nichts Schöneres, als wenn uns ein gelähmtes Kind nach der Operation auf eigenen Beinen laufend entgegenkommt", sagten Hecks.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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