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Herr der sanften Töne

Vardo Rumessen in der BotschaftVardo Rumessen in der BotschaftVon Ülo Salm, Berlin

Sensibilität am Flügel: Das verkörpert der bekannte estnische Pianist Vardo Rumessen. Dankenswerterweise hatte es der Kulturattaché der Botschaft Estlands, Harry Liivrand, fertiggebracht, Rumessen zu einem Klavierkonzert in der Botschaft zu bewegen. Am 20. Mai spielte er Kompositionen von Mart Saar, Eduard Tubin, Johannes Brahms und Frédéric Chopin. Die Zuhörer, in großer Zahl erschienen, waren insbesondere von den Werken Mart Saars so eingenommen, dass sämtliche verfügbaren CD’s mit von ihm stammenden Stücken gekauft wurden und mancher enttäuscht leer ausging. Ein kleines Manko aus sehr persönlicher Sicht des Verfassers: Die Stücke Saars hätten als Höhepunkt zum Schluss gespielt werden sollen. Aber verständlicherweise war die andere Reihenfolge eine Hommage an die Klassiker des 19. Jahrhunderts.

Vardo Rumessen hat in Estland eine klassische Ausbildung genossen und sich auf romantische und spätromantische Musik spezialisiert. Es sind über 20 CD’s von ihm erschienen, auch mit Werken von J.S. Bach und Sergei Rachmaninow. Sein Herz gehört aber dem aus Hiiuma stammenden Organisten und spätromantischen Komponisten Rudolf Tobias. Neben dem Bemühen, die Werke Tobias‘ weltweit bekannt zu machen, widmet sich Rumessen der Erforschung seines Lebens. Tobias hat lange in Berlin gelebt und ist auch in dieser Stadt verstorben.

Foto: © Katariina-Salme Liivrand

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