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Norbert Blüm gegen Homo-Familien

Ehemaliger Arbeitsminister Norbert BlümEhemaliger Arbeitsminister Norbert BlümIn einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" spricht der ehemalige CDU-Arbeitsminister Lesben und Schwulen das Recht ab, Familien bilden zu können, schreibt die Online-Zeitung Queer.

Der ehemalige Bundesarbeitsminister und frühere stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Norbert Blüm hat überraschend scharfe Kritik am Bundesverfassungsgericht geübt. Mit dem im Juni 2013 getroffenen Urteil zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartner im Steuerrecht hätten sich die Karlsruher Richter "kurzerhand über eine gefestigte, langjährige Rechtsprechung hinweggesetzt", schreibt der 78-Jährige in einem vorab veröffentlichten Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (F.A.S.).

Blüm, der von 1982 bis 1998 Arbeitsminister war und bislang nicht mit homophoben Sprüchen auffiel, warf dem höchsten deutschen Gericht "fundamentale Umdeutungen von elementaren Begriffen des Rechtsstaates" vor. Der CDU-Politiker ist dabei der Auffassung, dass lesbische und schwule Paare grundsätzlich keine Familien sein können: "Die Familie ist die Elementareinheit der Gesellschaft, die auf ihr Weiterleben angelegt ist. Diese Funktion vermögen gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht einzulösen", schreibt Blüm in der "F.A.S.". Dies hätte das Bundesverfassungsgericht berücksichtigen müssen: "Kinder, ihr Kommen und Gedeihen, spielen offenbar beim Hohen Verfassungsgericht eine niedere Rolle."

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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