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Tragischer Unfall an der Bahnstrecke Hanau – Friedberg

 

Hubschrauber - SymbolbildAm 17. Dezember Nachmittag kam es an der Bahnstrecke zwischen Hanau und Friedberg zu einem tragischen Unfall, wobei ein 31jähriger Mann aus Frankfurt am Main durch einen Stromschlag schwer verletzt wurde. Sein 25-jähriger Begleiter aus Nidderau blieb unverletzt.

Gegen 15.35 Uhr, gingen bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main Meldungen ein, dass im Ortsbereich Nidderau zwei männliche Personen an den Gleisen sitzen und dort Alkohol konsumieren würden. Noch bevor eine Streife der Bundespolizei und der Hessischen Landespolizei den Bereich anfahren konnten, war der 31 Jährige auf einen Haltemast der Oberleitung geklettert. Hierbei kam es zu einem Spannungsüberschlag der 15.000 Volt führenden Oberleitung und der Mann fiel mit schweren Verbrennungen neben die Gleise.

Nachdem Rettungskräfte den schwer verletzten Mann aus dem Gleisbereich bergen konnten, wurde dieser mit einem Rettungshubschrauber in die Brandklinik nach Offenbach am Main geflogen. Sein Begleiter wurde in Gewahrsam genommen und zur Wache der Bundespolizei in den Hauptbahnhof Frankfurt am Main gebracht.

Da beide Personen zuvor Alkohol konsumiert hatten, wurde durch die Staatsanwaltschaft Hanau bei Beiden eine Blutentnahme angeordnet. Das Ergebnis der verunfallten Person steht noch aus. Bei seinem Begleiter konnte eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt werden. Nach Bergung des Verletzten konnten die Sperrungen der Gleise um 17.05 Uhr wieder aufgehoben werden. Durch den Vorfall kam es bei zehn Zügen zu Verspätungen.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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