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EU

Deutsches Museumsschiff vor der polnischen Küste gesunken

Das Museumsschiff "Georg Büchner" aus Rostock ist unter mysteriösen Umständen vor der polnischen Küste gesunken. Das ehemalige Hotel- und Ausbildungsschiff ging bei der Überführung ins litauische Klaipeda unter. Das wohl zur Verschrottung bestimmte Schiff war am 30. Mai vor polnischen Danzig havariert. Menschen sollen nicht an Bord gewesen sein. Das Wetter war während der Unglück laut Hafenbehörde gut. Jetzt müssen die polnischen Ermittler den Grund des Untergangs aufklären.

Laut dem Amtsleiter des Hafen- und Seemannsamt Gisbert Ruhnke wurden von Rostocker Seite alle Vorschriften eingehalten. "Wir können uns das nicht erklären, das Schiff war sicher." Nun seien die polnischen Behörden am Zug.

Nach Angaben des polnischen Seebehörde liegt das Wrack der in einer Tiefe von 35 Metern etwa acht Seemeilen (15 Kilometer) nördlich von Rozewie (Pommern). Medien berichten, dass die "Georg Büchner" anfangs in eine 45-Grad-Schieflage geraten und danach nicht mehr lenkbar gewesen sei. Das Schiff ist danach gegen 20 Uhr gesunken.

Die "Georg Büchner" war einst im belgischen Liniendienst zwischen Antwerpen und dem Kongo im Einsatz gewesen. Sie wurde 1967 von der Deutschen Seereederei in Rostock gekauft und diente zu DDR-Zeiten als Ausbildungsschiff.

 

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