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Fussball: Acht estnische Spieler gesperrt

Die FIFA hat bestätigt, dass die Sanktionen wegen Spielmanipulationen und Betrug, die der estnische Fussballverband gegen acht Spieler und der libanesische Fussballverband gegen einen Spieler verhängt haben, weltweit ausgedehnt werden.

Die acht estnischen Spieler wurden jeweils für ein Jahr für jegliche Tätigkeit im Fussball gesperrt, der libanesische Spieler lebenslang.

Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die Gültigkeit der Strafen gemäß Art. 78 Abs. 1 lit. c und Art. 136 ff. des FIFA-Disziplinarreglements am 6. Mai 2013 weltweit ausgedehnt.

Der estnische Fussballverband hat mit den nationalen Justizbehörden zusammengearbeitet, nachdem die Staatsanwaltschaft 2011 gegen acht Spieler eine Untersuchung wegen Betrugs eingeleitet hatte. Den Spielern wurde vorgeworfen, von einem Buchmacher für mehrere Spiele der estnischen Spitzenliga Meistriliiga und des estnischen Pokals Geld angenommen zu haben.

Nach der Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft leitete die Disziplinarkommission des estnischen Fussballverbands eine eigene Untersuchung ein und sperrte am 1. März 2013 jeden Spieler für ein Jahr für jegliche Tätigkeit im Fussball in Estland. Die Sperren wurden provisorisch verfügt, da die Beweisaufnahme noch nicht abgeschlossen ist.

Die lebenslange Sperre des libanesischen Spielers gründet auf den im Januar aufgenommenen Ermittlungen der vom libanesischen Fussballverband eingesetzten Untersuchungskommission im Zusammenhang mit Wetten und Korruption von libanesischen Offiziellen und Spielern bei bestimmten offiziellen Spielen des libanesischen Nationalteams oder anderen Spielen des AFC-Pokals.

Letzten Monat bestätigte die FIFA die Ausdehnung der Sanktionen gegen 23 weitere Spieler und einen Funktionär, gegen die in der gleichen Sache ermittelt wurde. Die jeweiligen Sperren gelten von einer Fussballsaison bis lebenslang. Im jüngsten Fall mussten beim libanesischen Fussballverband zusätzliche Informationen eingeholt werden, ehe der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission eine Entscheidung konnte.

Die FIFA arbeitet bei der Bekämpfung von Spielmanipulationen weiterhin eng mit ihren Mitgliedsverbänden und Interpol zusammen. Initiativen sind die Unterzeichnung einer Leumundserklärung durch Offizielle, die Überwachung des Wettmarkts durch die FIFA-Tochtergesellschaft Early Warning System (EWS) sowie ein E-Schulungs-Ethiktool, eine Integritätshotline und -E-Mail-Adresse und ein vertrauliches Hinweisgebersystem.

Quelle: FIFA

 

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