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Vor dem Match Klitschko vs Povetkin in Moskau: Pressetraining

Wladimir KlitschkoWladimir Klitschko

Riesengedränge beim Pressetraining im Edel-Gym. Rund 350 Journalisten und Gäste waren am Mittwoch ins „Dr. Loder“ in der Moskauer City gekommen, um den letzten öffentlichen Übungseinheiten von und vor dem „Machtkampf in Moskau“ (RTL, live ab 20.15 Uhr in Deutschland) am Samstag, 5. Oktober beizuwohnen. Bevor der russische WBA-Weltmeister und danach der IBF und IBO  sowie WBO- und WBA-Superchampion jedoch in den Ring traten, wurde noch ein unfreiwillig komisches Unterhaltungsprogramm geboten: Drei nicht ganz austrainierte Go-Go-Girls boten Tanzeinlagen dar, anschließend verbogen Kraftmenschen Eisenstangen und Bratpfannen und zerrissen mit bloßen Händen dicke Telefonbücher.

Als erster Boxer kletterte Alexander Povetkin den Ring, begleitet von Cheftrainer Alexander Zimin und dem vor sieben Wochen verpflichteten Stacey McKinley, der u.a. schon Mike Tyson gecoacht hat. Ein bisschen Seilchenspringen, Dehnübungen und als Höhepunkt rund fünf Minuten einfache Pratzenarbeit mit McKinley –, der noch ungeschlagene Povetkin ließ sich bei seiner unambitionierten Vorstellung nicht in die Karten schauen. Was man allerdings unter seinem weißen T-Shirt, auf dem in Großbuchstaben sein Kampfname „Der russische Krieger“ prankte, erahnen konnte: der 34-Jährige scheint sehr gut austrainiert. Kein bisschen Babyspeck, der sich - wie in der Vergangenheit häufiger zu sehen - um seine Hüften schmiegt, dazu eine sehr starke Rücken- und Nackenmuskulatur sowie ein beträchtlicher Oberarmumfang.

Alexander PovetkinAlexander PovetkinDas nahm auch Wladimir Klitschko wahr, der sich das Training seines Kontrahenten aus der erste Reihe interessiert anschaute: „Alexander macht einen sehr austrainierten Eindruck. Er hat allerdings nicht viel gezeigt, wahrscheinlich will er noch ein paar Geheimnisse vor mir bewahren.“ Als Povetkin nach 20 Minuten das Seilgeviert verließ, lud ihn Wladimir Klitschko noch ein, doch auch seinem Training beizuwohnen, doch der Russe lehnte dankend ab. „Vor eigenem Publikum zu boxen wird definitiv eher eine Unterstützung für mich sein als Druck“, ließ er die Journalisten ebenso wissen wie sein derzeitiges Gewicht von 102 Kilo, bevor er in einem Nebenraum verschwand.

Und dann trat Wladimir Klitschko in den Ring mit unmissverständlicher Botschaften: Kampfbereitschaft, unbändige Power und Dominanz. Die Anwesenheit seiner kompletten Entourage im Ring signalisierte schon rein optisch: wir sind in der Übermacht. Furchtlos und ohne mit der Wimper zu zucken ließen es Camp-Manager Dave Williams und Co-Trainer James Ali Bashir sogar über sich ergehen, dass ihr Chef beim Schattenboxen ein  Trommelfeuer von harten Händen direkt vor ihren Gesichtern entfesselte – zentimetergenau getimet. Der Schweiß floss danach in Strömen, als Klitschko drei harte Runden Pratzenarbeit mit Trainer Johnathon Banks absolvierte und dabei leichtfüßig sehr häufig Links-Links-Rechts-Kombinationen sowie den einen oder anderen Aufwärtshaken ausprobierte. Klitschkos abschließenden Worte an die Journalisten nach seiner beeindruckenden Performance: „Das wird kein normaler, sondern ein einzigartiger Fight am Samstag, bei dem zwei Olympiasieger aufeinander treffen werden.“ Auf die Frage, ob die häufigen Trainerwechsel seines Gegners ein Zeichen von Schwäche seien, antwortete der 37-Jährige: „Nein, von den Erfahrungen verschiedener Boxtrainer kann er durchaus profitieren, da sie auch ganz eigene Eigenschaft mit einbringen.“ Am Rande des neben dem offiziellen Wiegen am Freitag (4. Oktober) einzigen gemeinsamen Termins in der Kampfwoche gab der Veranstalter bekannt, dass die Arena SC Olimpiyski am Samstag mit 14.000 Zuschauern ausverkauft ist.

Quelle: RTL

Mehr Informationen: hier und unter ww.rtl.de

Portrait-Foto von Wladimir Klitschko © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert
Fotos von Wladimir Klitschko und Alexander Povetkin: © Pressebilder von RTL


 

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