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Fifa muss Homophobie bestrafen

Logo der Bewerbung RusslandsLogo der Bewerbung RusslandsDer Cheforganisator der Fußball-WM 2018 in Russland, Alexej Sorokin, hat in einem Interview am Dienstag (13. August) Homosexuelle mit Nazis verglichen. Angesprochen auf das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland sagte er, Olympia und die WM seien keine Plattformen für Weltanschauungen, weder für Nazis noch für alternative Lebensformen. Solche Aussagen sind völlig inakzeptabel, meint der Historiker Giuseppe di Bella im linksliberalen Wochenmagazin Le Nouvel Observateur: "Mit dem Vergleich zwischen Homosexuellen und Nazis legt Alexej Sorokin eine abstoßende Böswilligkeit an den Tag. ... Nationalistische Neonazi-Milizen verbreiten [in Russland] Angst und Schrecken unter Homosexuellen, die für sie zum bevorzugten Sündenbock geworden sind. Die Gewaltaktionen finden sogar mitten auf der Straße statt, ohne dass es jemanden schert. ... Und das in einem Land, das nur wenige Flugstunden von Paris entfernt liegt und die europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben hat. ... Die Fifa muss die notwendigen Maßnahmen ergreifen und ihn hart bestrafen. Andernfalls können wir davon ausgehen, dass Menschenrechte für die weltweit wichtigsten Instanzen des Sports nicht viel zählen."

Quelle: www.eurotopics.net (15.08.2013)

Die Presseschau von eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie wird erstellt von n-ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar.

Foto: Wikipedia

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