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Stabhochspringer Raphael Holzdeppe setzte sich in Moskau durch

Raphael Holzdeppe beim Indoor - Hallenmeeting in KarlsruheRaphael Holzdeppe beim Indoor - Hallenmeeting in KarlsruheFür Sportbegeisterte ist Raphael Holzdeppe kein Fremder. Jetzt, wo er bei der Leichtathletik Weltmeisterschaften (WM) in Moskau am Montag (12. August) Goldmedaille erkämpfte, ist er über Nacht zu einen richtigen Superstar geworden. 23-jährige feierte seinen Sieg ausgelassen, so richtig nach dem Geschmack der (Foto)Journalisten.

Bei den Olympischen Spielen in London im vergangenen Jahr hatte der junge Sportler schon gute Form gezeigt und eine Medaille aus Bronze mit nach Hause gebracht. Bei der Indoor Leichtathletik Hallenmeeting in Karlsruhe am Anfang des Jahres musste der Junge aus dem Kaiserslautern (Pfalz) sich noch geschlagen geben und einen Dritten Platz mit Hendrik Gruber teilen. Gewonnen haben die als „Air France“ genannte Renaud Lavillenie (Frankreich) und sein erfahrener Stabhochspringerkollege Björn Otto.

In der russischen Metropole wurden die Stabhochsprungkarten neu gemischt. Der Athlet vom LAZ Zweibrücken setzte sich im Luschnicki-Station mit 5,89 Metern gegen den bevorzugten Olympiasieger Lavillenie jetzt durch und konnte triumphieren. Bronze ging nun an den deutschen Rekordhalter Björn Otto aus Köln mit 5,82 Meter. Malte Mohr aus Wattenscheid wurde Fünfter. Ein toller Erfolg für Deutschland!

Holzdeppe, Otto und Mohr hatten sich vor Russland WM-Reise in Top-Form gebracht. So konnte der kleine Lavillenie (1,76 Meter), der einzige Sechs-Meter-Springer in aktuellen Saison, in Moskau die Attacken der Sportkollegen aus dem Schwarz-Rot-Gold-Land nicht widerlegen. Auch sein Bruder Valentin Lavillenie ist bei seiner Anfangshöhe von 5,50 Metern ergebnislos geblieben.

Raphael Holzdeppe ist charismatisch und zeigt sich auch mal menschlich. Starallüren kennt er nicht. Der Sportler hat einen direkten Draht zu seine Fans aufgebaut. Durch Facebook und Twitter meldet er sich bei ihnen regelmäßig. Auch wenn ihn etwas sehr ärgert, wie zum Beispiel die Nominierung von Björn Otto für das deutsche Europameisterschaftsteam. Seine Sponsorenverbindungen pflegt der Athlet ebenso in den sozialen Netzwerken. Das gehört wohl für den Sportler von medialen Zeitalter einfach dazu. Wie auch Tattoos. Der Junge aus der Pfalz hat die Silhouette eines Stabhochspringers auf seinem rechten Oberarm tätowiert.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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