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EU

Irische Nonnen-Orden sollten zu Fehlern stehen

Jahrzehntelang wurden irische Frauen in katholischen Magdalenenheimen ausgebeutet. Im Februar entschuldigte sich die Regierung bei den tausenden Betroffenen und versprach Entschädigungszahlungen. Doch die vier von Nonnen geführten katholischen Orden, in denen die Frauen festgehalten worden waren, erklärten am Dienstag, keinen finanziellen Beitrag leisten zu wollen. Das empört die liberale Tageszeitung The Irish Times: "Es scheint angemessen, dass die Ordensgemeinschaften eine gewisse finanzielle Entschädigung leisten. In ihren Wäschereien wurden junge Frauen eingekerkert und psychisch geschädigt, außerdem wurde ihnen Bildung verweigert. Leugnen und der Schutz des eigenen Vermögens waren die ersten Reaktionen der katholischen Kirche, als sie mit den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs konfrontiert wurde, nicht nur in Irland, sondern überall auf der Welt. Wenn die irische Nonnen-Gemeinschaft ihren männlichen Gegenübern nun auf diesem Weg folgt und aufgrund finanzieller Erwägungen handelt, begeht sie einen schweren Fehler."

Quelle: www.eurotopics.net (18.07.2013)

Die Presseschau von eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie wird erstellt von n-ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar.

 

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