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Schauspieler Fry ruft zum Boykott der Olympischen Spielen in Sotschi auf

Stephen Fry hat sich am 7. August in seinem Blog für den Boykott der Olympischen Winterspiele in Sotchi 2014 ausgesprochen. Der 55-Jährige britische Schauspieler begründete dies mit einem diskriminierenden Gesetz gegen Homosexuelle in Russland, das im Juni von Präsident Wladimir Putin unterschrieben wurde.

Stephen Fry hat am 7. August in seinem Blog für das Boykott der Olympischen Winterspiele in Sotchi 2014 ausgesprochen. Der 55-Jährige britische Schauspieler begründete dies mit einem diskriminierenden Gesetz gegen Homosexuelle in Russland, das im Juni von Präsident Wladimir Putin unterschrieben wurde.

«Es darf auf keinen Fall so aussehen, als hätte Putin für sein Tun die Zustimmung der zivilisierten Welt,» so Fry. Putin verhalte sich mit seiner Politik wie Adolf Hitler, so der bekannteste und beliebteste Schwule des Inselstaats. Russische Staatsoberhaupt wiederhole das "verrückte Verbrechen" aus der Nazi-Zeit, "dieses Mal gegen gleichgeschlechtlichen,“ schreibt Fry.

Der Hitler-Vergleich ist bereits mehrfach im anglo-amerikanischen Raum in die öffentliche Debatte eingebracht worden. So erklärte der NBC-Showmaster Jay Leno bei einem Interview mit US-Präsident Barack Obama, dass die russische Politik an Nazi-Deutschland erinnere.

Mutko gereizt von westliche Kritik
Erst letzte Woche hatte der russische Sportminister Witali Mutko klargestellt, dass das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" auch während der Olympischen Spiele in Sotschi gültig bleibt. Damit können Athleten und Sportfans verhaftet werden, falls sie beispielsweise Regenbogenfahnen öffentlich zeigen.

"Ich bitte darum, Ruhe zu bewahren", sagte Mutko heute (8. August), zwei Tage vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau. Weder bei WM noch bei den Olympischen Spielen in Sotschi werde es Beeinträchtigungen geben. "Alle Rechte und Interessen werden gewahrt, aber man muss auch die Gesetze eines Landes respektieren", so Minister. Laut seine Aussage verbietet das neue Gesetz gegen Homopropaganda Menschen nicht, nach ihren sexuellen Neigungen zu leben, sondern nur öffentlich für Homosexualität zu werben.

 

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