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Georgien: Uranhändler festgenommen

Der georgischen Sicherheitsbehörde zufolge wurde am 18. April eine verbrecherische Organisation zerschlagen, die versucht hat, für 200 Millionen US-Dollar radioaktives Material Uran-238 zu verkaufen.

Aus der Meldung geht nicht hervor, woher das Material stammt und für wen es bestimmt war. Festgenommen wurden drei armenische und drei georgische Staatsbürger. Nuklearer Stoff wurde in der Wohnung eines der Verhafteten gefunden. Im Fall einer Verurteilung müssen die Beschuldigten mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe rechnen.

Eine Atombombe zu bauen ist mit diesem Stoff nicht möglich. Doch das Material eignet sich für die Erhöhung der Zerstörungskraft der Nuklearwaffe, ebenso kann man davon eine radioaktive „schmutzige Bombe“ anfertigen.

In der ehemaligen kaukasischen Sowjetrepublik Georgien wurden schon früher illegale Händler des Nuklearmaterials festgenommen. 2006 wurde ein russischer Staatsbürger verhaftet, der versucht hat, Sicherheitsbeamten, die sich als radikalislamische Kämpfer ausgegeben haben, angereichertes Uran für den Bau einer Atombombe zu verkaufen. (asie/tmich)

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