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Estland: Südamerikaner belästigt Kinder in Tallinn

 

Kinderzeichnung -  SymbolbildNach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof ist die Gesellschaft in allen europäischen Staaten sensibilisiert. Dementsprechend werden in den Medien entsprechende Delikte deutlich offener und öfter diskutiert, egal von welchen Nationalitäten sie durchgeführt waren.

Die Frauen, die vor den dramatischen Geschehnissen in der deutschen Rhein-Metropole mit fast tausend Anzeigen vielleicht nur zögerlich unerwünschte intime Bedrängungen ans Licht brachten, trauen sich jetzt, zu Recht, die Täter anzuzeigen. Dies gilt auch für Kinder.

Keine Bagatelle

Vergewaltigungen, sexuelle Übergriffe, Belästigungen oder unsittliche Berührungen sind keine Bagatelle. Jeder Mensch, egal ob eine Frau, ein Mann oder ein Kind, kann selbst bestimmen, wer sie anfasst.

In Tallinn haben am Morgen des 29. Januar Beamte der Präfektur-Nord einen aus Südamerika stammenden Mann inhaftiert, der mutmaßlich im Zentrum, auf der Juhkentali-Straße, Schulkinder im Intimbereich anzufassen versuchte.

Der Südamerikaner wurde von einem Schulmitarbeiter beobachtet, wie er die Schüler belästigte. Nach weiteren Befragungen der Lehrer und Kinder hatte die Polizei so viele Informationen zur Verfügung, dass die Beamten den mutmaßlicher Sexualtäter verhaften konnten. Die Behörde geht davon aus, dass die Dunkelziffer der Opfer noch größer ist. Die Polizei hat deswegen eine öffentliche Kampagne gestartet, indem sie die Eltern bittet, ihre Kinder einfühlsam zu fragen, ob diese eventuell selbst einmal belästigt worden seien.

Der Mann hat für Estland eine Aufenthaltsgenehmigung. Wenn der Festgenommene verurteilt wird, kann er sein Wohnrecht verlieren. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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