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Estland: Darja tot aufgefunden

Denkmal: Trauernde - SymbolbildDie 14-jährige Darja aus der nordostestnischen Grenzstadt Narva wurde seit dem 4. Dezember vermisst (Das Baltikum-Blatt vom 07.12.2015). Nun hat die Polizei am Mittwoch (9. Dezember) ihre Leiche in einem Gebüsch im Narvaer Stadtteil Äkkeküla gefunden. Wie die Schülerin des Kreenholmer Gymnasiums ums Leben kam, ist noch unklar. Die Ermittler warten auf Ergebnisse der Obduktion.

Die Teenagerin wohnte bei ihrer Großmutter. Laut Zeugenaussagen übernachtete das Mädchen jedoch ab und zu auch anderswo. Dies sei auch der Grund dafür, dass die Angehörigen erst am Sonntag (6. Dezember) die Polizei alarmierten. Die sterblichen Überreste von Darja hatten ihre Eltern entdeckt. Am Abzweig des Pähklimäe-Weges, den die Menschen für sportliche Betätigung wie Joggen benutzen, konnten Kriminalisten Beweismaterial sicherstellen. Aus ermittlungstaktischen Gründen gab die Polizei dazu allerdings noch keine Informationen.

Der Leichnam der 14-jährigen wurde am anderen Ende des Weges gefunden. An dieser Stelle liegen hölzerne Laufstege. Die Bretter sind im Herbst und Winter sehr glatt. Im Dunkeln ist es dort besonderes gefährlich, denn es gibt keine Beleuchtung, und neben den Brettern befinden sich auf beiden Seiten sumpfige Gräben. Zur Frage, warum Darja im Dunkeln zu dieser eher ungemütlichen Stelle gegangen ist, gibt es noch keine plausiblen Angaben.

Das Eesti Päevaleht berichtet, dass Darja als selbstsicher und zuverlässig galt. Doch gleichzeitig sprechen ihre Eintragungen in sozialen Medien über große Emotionen. Das Mädchen soll sich mit älteren Männern eingelassen haben. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

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