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Von Russland annektierte Krim ohne Licht: Notstand ausgerufen

 

Strommast - SymbolbildDie Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird seit heute Nacht nicht mehr mit Energie versorgt. Die Sprengung mehrerer Strommasten auf dem ukrainischen Festland bei Cherson hat zu einem "vollständigen Blackout" geführt. Seitdem sind rund zwei Millionen Krim-Bewohner ohne Licht und müssen die dunklen Abende bei Kerzenlicht verbringen. Medienberichten zufolge sind die Kerzen auf der Halbinsel fast ausverkauft.

Die Krim wurde im März 2014 von Russland nach einem umstrittenen Referendum besetzt. Der Westen betrachtet die Annexion als Verstoß gegen das Völkerrecht. Somit gehört die Halbinsel weiter der Ukraine.

Die Krim ist beim Energieversorgung fast vollständig von der Ukraine abhängig. Ab kommenden Jahr soll die Energieversorgung aus dem russischen Krasnodar erfolgen. Essentielle Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Tankstellen bekommen nun Strom über Notfallgeneratoren.

Offiziell ist nicht bestätigt, wer die Strommasten gesprengt hatte. Russland beschuldigt Krim-Tataren und ukrainische Nationalisten, die aktiv gegen die Annektion kämpfen. Die Stromversorgung war bereits am 20. November unterbrochen worden.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

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