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Zweite Berliner Ausstellung von Björn Koop

 

Björn KoopBjörn KoopVon Ülo Salm, Berlin

Viele Kunstinteressierte werden sich daran erinnern, dass vor knapp einem Jahr dem estnischen Maler Björn Koop eine Ausstellung in der Botschaft Estlands gewidmet war.

Das Außergewöhnliche war damals, dass die zur Schau gestellten Werke Koops unverkennbar die berufliche Herkunft des Künstlers aus dem Autodesign verrieten, unbeschadet der hohen künstlerischen Qualität der Bilder.

Am 28. Mai wurde in Berlin wieder eine Ausstellung mit Werken von Koop in dessen Anwesenheit eröffnet. Dieses Mal nicht in der Estnischen Botschaft, sondern in der Werkstattgalerie in Berlin-Schöneberg. Kurator der Ausstellung ist der estnische Kulturattaché Harry Liivrand, auf dessen Initiative die Präsentation auch zustande gekommen ist. Liivrand hatte schon sehr früh das außergewöhnliche Talent des jungen Künstlers erkannt. Nach dem Grußwort des estnischen Gesandten Carl Eric Laantee Reintamm berichtete der Kulturattaché in seiner sehr natürlichen und humorigen Art den Werdegang der Symbiose Botschaft/Koop und gab dem Künstler anschließend Gelegenheit, seine Werke und seine Zielsetzungen zu erläutern.

Beeindruckend sind besonders die urban-architektonisch geprägten abstrakten Strukturen, deren Linien und Flächen schwebend und vom Boden gelöst miteinander verbunden sind und meist auf die Mitte des Bildes zulaufen. Kopp ist offensichtlich in eine zweite Phase seines Schaffens eingetreten, in der sich eine beachtliche Weiterentwicklung zeigt. Von diesem sympathischen jungen Künstler (Jahrgang 1982) ist noch viel zu erwarten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Juni in der Eisenacher Straße 6 in 10777 Berlin zu sehen.

Foto: Björn Koop © Arvo Wichmann

 

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