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Republik Moldau verbietet russischen Fernsehkanal

Rossija 24, Logo Wegen „befangener Berichte“ im blutigen Konflikt in der Ostukraine wurde der russische staatlich kontrollierte Fernsehkanal Rossija 24 in der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau (Moldawien) verboten.

„Der Kanal informiert nicht, sondern übt Propaganda aus“, sagte die Medienaufsicht des Landes in der Hauptstadt Kischinau Medienberichten zufolge. Über weitere russische Sender wurde nach einer Programmkontrolle eine Geldbuße verhängt.

Moldau in Südosteuropa mit rund drei Millionen Einwohnern will Mitglied der Europäischen Union (EU) werden. Historisch wurde das Territorium des Fürstentums Moldau nach der Annexion durch den russischen Zaren Alexander I. im Jahr 1812 dem Kaiserreich eingegliedert. Als eigenständiger Staat existiert die Republik Moldau erst seit 1991, als die Moldauische Sowjetrepublik sich während der Zerfall der Sowjetunion für unabhängig erklärte. Die politische Entwicklung des Landes wird seit dieser Zeit durch den Transnistrien-Konflikt stark behindert.

In Moldau ist die Amtssprache Rumänisch. Wie auch die baltische Staaten hat Moldau aber auch eine große russischsprachige Minderheit, die sich nach Russland orientiert und durch russische Medien informiert.

Bereits 2014 hatten die Behörden des Nachbarlandes Rumänien den Sender Rossija 24 aus demselben Grund für ein halbes Jahr die Sendelizenz entzogen. Seitdem habe die Propaganda noch zugenommen, urteilte die moldauische Medienaufsicht.

Rossija 24 sendet täglich ein 24stündiges reines kremlunkritisches Nachrichtenprogramm. Der Kanal konzentriert sich auf Informationsvermittlung im Show-Form.

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