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Ausstellung estnischer Schmuckdesigner in Berlin

 

Gallerie Showraum TrofejasGallerie Showraum TrofejasVon Ülo Salm, Berlin

Am 10. dieses Monats eröffnete die Galerie „Showraum Trofejas“ in der Wielandstraße in Berlin-Charlottenburg in Anwesenheit von Vertretern der Botschaft Estlands eine Ausstellung von Schmuckstücken aus der A–Galerii in Tallinn, eine der größten Schmuck-Galerien Europas, wenn nicht überhaupt die größte. Sie feierte Anfang Mai vergangenen Jahres ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Im Nachgang hierzu stellte Tallinn eine Auswahl von Kreationen von 54 Schmuckdesignern für die Berliner Ausstellung zur Verfügung.

Die aus Litauen stammende und sei 1989 in Deutschland lebende Galeristin Giedre Bartelt hat sich seit drei Jahren auf angewandte Kunst aus den baltischen Ländern spezialisiert. Neben ihrer Leidenschaft für künstlerischen Schmuck widmet sie sich auch anderen Feldern der Gebrauchskunst, wie der Keramik und dem Textildesign, nachdem sie 13 Jahre lang erfolgreich eine Galerie für Malerei und künstlerischen Fotografie geführt hatte.

Gezeigt wird eine große Spannweite – vom Naturalistischen zum Abstrakten, von Filigranen zum Rustikalen. Die Exponate sind meist auch für den Durchschnittsnutzer tragbar (ein Erfolgsrezept), manche erfordern allerdings Mut oder auch vorsichtige Handhabung.

Zur Ausstellungseröffnung waren zwei Künstlerinnen aus Tallinn angereist. Kaire Reinnik, perfekt Deutsch sprechend, hat ihr Designstudium an der Kunstakademie in Tallinn absolviert und es zusätzlich an der Fachhochschule für Gestaltung in der Schmuck- und Edelsteinmetropole Pforzheim ergänzt. Annelie Tammik, ebenfalls Absolventin der Tallinner Kunstakademie, hatte sich von Anfang an auf Schmuckdesign spezialisiert. Auch sie stand dem interessierten Publikum für Gespräche zur Verfügung, wie die meisten jüngeren Esten in englischer Sprache, was sich keineswegs als Hindernis herausstellte.

Beide Künstlerinnen sind so erfolgreich, dass sie ihren Lebensunterhalt ohne weiteres aus ihrem künstlerischen Schaffen bestreiten können. Das ist der Vorteil von Gebrauchskunst – einen hohen Standard, wie bei beiden Protagonistinnen, vorausgesetzt.

Die Ausstellung ist noch im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks vom 27. bis 29. März zu sehen.

Foto: Trofejas

 

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