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Newsweek: Russland will Truppen gegen Faschismus mobilisieren

 

Treffen in Minsk am 11. Februar, wo Waffenruhe vereinbart wurdeTreffen in Minsk am 11. Februar, wo Waffenruhe vereinbart wurdeDas renommierte auslandspolitisches US-Magazin Newsweek berichtet, dass das Europaparlament (EP) und die Europäische Kommission (EK) einen Brief von russischen Staatsduma erhalten haben, indem der Krieg in der Ukraine als Kampf gegen Faschismus beschrieben wird.

In dem Schreiben signalisiert Russland seine Bereitschaft „alle Truppen zu mobilisieren“, um die Stabilität und den Frieden in Europa zu garantieren.

Der Brief ist unterschrieben von dem Vorsitzender des Staatsduma, Sergei Naryschkin. Er gehört zu der inneren Kreis des Präsidenten Wladimir Putin. Naryschkin warnt vor einer Zersplitterung Europas und davor, dass die anhaltenden westliche Sanktionen, der Konflikt in der Ukraine und die Terrorangriffe in Frankreich „das friedliche Leben von mehr als achthundert Millionen Europäern gefährden.“

Der Brief fordert die europäischen Parlamentarier auf die Krisen zu stoppen und verweist auf den zweiten Weltkrieg und den kalten Krieg. „Wir dürfen nicht erlauben, dass die Nachkommen des verbrecherischen Ideologie (Nationalsozialismus) Zwietracht und Entfremdung in der europäischen Familie säen.“

"Die unbeschreibliche Verantwortung für die Zukunft unseres Kontinents, die wir Parlamentsmitglieder tragen, fordert uns, auf alle Kräfte und Mittel zu mobilisieren, damit Europa künftig ein Kontinent der Stabilität und des Wohlstands bleibt", zitiert das Magazin den brisanten Brief aus Moskau nach Brüssel. Dieser schließt mit: "Wir fordern Sie, Damen und Herren auf zu verstehen, an welchen Klippe die Welt zur Zeit steht.“

Das EP hat den Erhalt des Briefes dem Magazin jedoch nicht bestätigt.

Vor der vereinbarten Waffenruhe steht Debalzewe im Flammen
Die Stadt Debalzewe in der Ostukraine steht vor der für heute Nacht in Minsk vereinbarten Waffenruhe in Flammen berichtet die französische Zeitung Libération. Das Blatt zitiert den lokalen Chef der Polizei, Wjatscheslaw Abroskin: „Die prorussischen Separatisten sind dabei die Stadt Debalzewe zu vernichten. Die Truppen der Abtrünnigen haben mit einer andauernden Welle von Infanterieangriffen begonnen und schießen in Richtung der Wohnbezirke. Mit dem Raketensystem „Grad“ wurde auch die Polizeibehörde beschossen.“

Auch der deutsche Nachrichtensender n-tv berichtet über die Kesselschlacht

Laut ukrainischen Zeitungen haben die moskau-freundlichen Separatisten sofort nach Unterzeichnung der Waffenruhe in Minsk neues militärisches Gerät in Rekordhöhe aus Russland erhalten, darunter 50 Panzer, 40 Raketensysteme und 40 gepanzerte Fahrzeuge. (Newsweek, Delfi, asie)

Foto: Informations- und Presseamt des Kremls

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