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Die Esten demonstrieren am 31. März für die Freiheit

Estnische FahneZur Zeit finden in Estland Verhandlungen zwischen der linken Zentrumspartei (Keskerakond), der erzkonservativen ProPatria (Isamaa) sowie der rechtsradikalen und europafeindlichen Konservativen Volkspartei (EKRE) zur Bildung einer Regierungskoalition statt. Demgemäß sitzt am Verhandlungstisch eine Partei, die ihren politischen Erfolg mit der Verbreitung von Falschinformationen und der Aufsplitterung der Gesellschaft erreicht hat.

Aus Protest dagegen findet am Sonntag, 31. März 2019 ab 12 Uhr in der Altstadt der estnischen Hauptstadt Tallinn die Demonstration „Ja zu Freiheit! Nein zu Lügen!“ statt. Die Organisatoren rufen die Bürger auf, gegen Politiker zu demonstrieren, welche versuchen die Grundrechte der Bürger einzugrenzen. Gemäß dem estnischen Grundgesetz § 12 darf niemand wegen seiner Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Religion, politische Gesinnung oder anderen Überzeugungen zu diskriminiert werden.

Mit der Demonstration soll gezeigt werden, dass die Bürger damit nicht einverstanden sind. „Wir möchten, dass die Politiker das estnische Grundgesetz respektieren, welches die Grundlage unseres Staates bildet. Wir sind zutiefst besorgt, dass an der estnischen Regierung eventuell eine Partei beteiligt wird, deren öffentliche Aussagen gegen unsere Grundwerte gerichtet sind,“ bringen die Organisatoren vor. „Wir kommen zusammen um zu sagen: „Ja zu Freiheit, nein zu Lügen!“

Die Demonstration beginnt in der Tallinner Altstadt vor dem Viru-Tore (Viru väravad), unweit vom Hotel „Viru“ . Von dort aus laufen die Demonstranten über den Rathausplatz (Raekoja plats) zum Freiheitsplatz (Vabaduse väljak).

Die Demonstration ist friedlich und überparteilich. Parteiliche Symbolik mitzubringen ist verboten.

Zur gleichen Zeit mit der Demonstration in Tallinn finden auch Demonstrationen in anderen europäischen Staaten vor den estnischen Botschaften statt.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt

 

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