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Deutschbaltisch-Estnische Kulturtage Domus Revaliensis in Tallinn im September

Bucht von Tallinn mit dem Blick auf die AltstadtBucht von Tallinn mit dem Blick auf die AltstadtDie Deutschbaltisch-Estnischen Kulturtage Domus Revaliensis finden in diesem Jahr vom 2. bis zum 4. September in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Die Veranstaltung ist in der Reihe die zwölfte und steht ganz unter dem Titel „Musik in Estland“.

Alo Põldmäe und Helmut Scheunchen, Experten für deutschbaltische Musik in den baltischen Staaten, werden auf der Festveranstaltung darüber aus estnischer und aus deutschbaltischer Sicht referieren. Im Anschluss trifft man sich zum einem Empfang.

Der Samstag 3. September beginnt mit einer Kranzniederlegung am Denkmal des Baltenregimentes. Martina Döhring (Gesang) und Aivars Kalejs (Klavier) werden anschließend über die hochmusikalische deutschbaltische Familie von Schultz in Estland musikalisch erzählen.

Am Nachmittag steht die Besichtigung des 1246 gegründeten ehemaligen Klosters der Dominikaner in Reval (estnisch: Püha Katariina klooster) auf der Vene tänav in der Altstadt auf dem Programm. Am Abend treffen sich Gäste und Veranstalter zu einem gemütlichen Gesellschaftsabend mit Musik und Buffet im historischen Haus der Lehrer (estnisch: Õpetajate maja) am Rathausplatz (estnisch: Raekoja plats).

In der Pühavaimu kirik (Heiliggeistkirche) in der Tallinner Altstadt unterhalb des Toompea (Domberges) und unweit des Rathausplatzes finden sich am Sonntag 4. September die Teilnehmer zur Andacht zusammen. Die Kirche wurde um 1300 als Erweiterung der ursprünglichen Kapelle des Armen- und Siechenhauses der Stadt errichtet. Kern ist ein zweischiffiges Langhaus mit zehn Kreuzrippengewölben. Die 1380 fertiggestellte Heiliggeistkirche ist die kleinste der mittelalterlichen Kirchen Tallinns.

Die diesjährige Informationsfahrt führt die Teilnehmer dann nach Rakvere (deutsch Wesenberg) im Norden Estlands, die zu Füßen einer alten, gleichnamigen Burg des Deutschen Ordens liegt. Rakvere wurde 1250 als Wesenberg erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1268 ereignete sich in der Nähe der Stadt eine Schlacht, in der die deutsch-dänische Armee den Russen unterlag. Wesenberg erhielt 1302 Lübisches Stadtrecht. 1346 gelangte die Burg in den Besitz des Deutschen Ordens, an den Dänemark seinen gesamten Besitz in Livland veräußert hatte. Als Reiseführerin führt Eva Keinast, wie in den Jahren zuvor, die Gruppe zu allen bedeutenden Sehenswürdigkeiten des 15.000 Einwohner-Städtchens und dessen Umgebung. Dazu gehören neben der eben erwähnten Ordensburg die Stadtpfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert, die als „Tarvas-Statue“ bekannte Abbildung eines Auerochsen und vieles mehr.

Alle Interessierten sind zu den Kulturtagen eingeladen. Der Deutschbaltisch – Estnische Förderverein e.V. in Berlin-Charlottenburg hilft gerne bei der Suche nach preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten und gibt weitere Auskunft. Ansprechpartnerin ist Babette Baronin von Sass: Telefon (+49) (0)30-7978 8686, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

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