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Luftmanöver über der Ostsee ohne Einschaltung der Transponder: Russland provoziert weiter

 

Russisches Militärflugzeug von einem Euro-Fighter begleitetAm 3. Mai hat die britische Royal Air Force vier Militärjets vom Typ Eurofighter Typhoon nach Estland einfliegen lassen, um dort, wie vereinbart, im Rahmen der NATO-Mission „Balticum Air Policing“ den Luftraum an der Außengrenze der Europäischen Union (EU) zu Russland zu schützen.

Die Briten hatten seitdem viel zu tun. Die Piloten mussten in dem kurzem Zeitraum schon zweimal von der Militärbasis in Ämari aus aufsteigen, um fünf russische Militärmaschinen, die ohne Kennung flogen, abzufangen. Dies berichten die Medien in Estland. Die russischen Militärjets flogen über der Ostsee zwar im internationalen Luftraum, jedoch ohne ihre Transponder eingeschaltet zu haben. Die Briten haben die Russen deshalb zwischen der estnischen Insel Hiiumaa und Finnland begleiten müssen.

Die Royal Air Force nimmt seit 12 Jahren an NATO-Missionen teil. Während des letzten Einsatzes gab es 17 Zwischenfälle mit insgesamt 40 russischen Militärmaschinen, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Russische Kriegsflieger verletzen regelmäßig den baltischen Luftraum oder fliegen mit abgeschalteten Transpondern. Das Verhalten der Piloten, die ohne ihre Kennung fliegen, sei dem estnischen Verteidigungsminister Hannes Hanso zufolge „unglaublich rücksichtslos“, denn es bestehe eine reale Möglichkeit, dass sie mit einem zivilen Flugzeug kollidieren und so eine Katastrophe verursachen.

Die Briten bleiben in Estland bis Ende August. Ämari, unweit der Hauptstadt Tallinn, ist nicht nur der wichtigste Stützpunkt der estnischen Luftstreitkräfte, sondern inzwischen auch die zweite Basis für das NATO-Air Policing Baltikum. (asie/tmich)

Foto: Screenshoot von Nachrichtensendung N24

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