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Russland gibt Bestimmungen für litauische Milchprodukte bekannt

 

Russische MilchprodukteDer russische Verbraucherschutz hat ihre Bedingungen für die Auflösung der Importsperre für die litauische Milchprodukte bekannt gegeben. Über der Handelstreit hat Das Baltikum-Blatt berichtet

Das amtliche Moskau behauptete, dass litauische Quark Hefe- und Schimmelpilze sowie Darmbakterien beinhaltet. Die saure Sahne sollte wiederum zu wenige Milchsäurebakterien aufweisen, auch sind noch die Stoffe Dibutylphthalat und Diethylphthalat in den Produkten gefunden worden.

Jetzt verlangt Russland, dass litauische Behörden ermitteln müssen, warum die Milchprodukte Phthalsäure enthielten. Phthalsäure ist unter anderem Ausgangsstoff zur Darstellung vieler Farbstoffe, Farbpigmente oder auch Weichmacher. Einige der als Weichmacher eingesetzten Phthalsäureester sind als krebserregend und somit gesundheitsgefährdend umstritten (Endokrine Disruptoren).

Außerdem fordert Russland, dass die Zutateninformationen auf der Packungen den tatsächlichen Inhalt des Produktes entsprechen. Der Verbraucherschutz Russland deutete zudem auf die Dringlichkeit hin, dass die Markierung der Produkte mit russischen Gesetzen übereinstimmen sollte: Die Produkt- und Zutateninformationen müssen in der Zukunft in russischen Sprache vorgelegt werden.

Inzwischen sucht Litauen, um ihren heimischen Produzenten zu helfen, für seine Milcherzeugnisse neue Abnehmer. Premierminister Algirdas Butkevičius teilte laut BaltInfo mit, dass unter anderem kämen China und Brasilien als neue Absatzmärkte ins Betracht, man hofft auch auf die Zulassung der Aufstockung von Exporten in die Vereinigten Staaten.

Es wurde zudem bekannt, die EU-Kommission eine Beschwerde gegen Russland bei der Welthandelsorganisation (WTO) einreichen will. Brüssel sei von der Qualität der litauischen Lebensmittel überzeugt. „Eine Begrenzung bezüglich der Einführung von Lebensmitteln kann laut den vereinbarten Verbindlichkeiten Russlands der WTO gegenüber nur dann akzeptiert werden, wenn erwiesen ist, dass die Produkte eine Gefahr für die Verbraucher darstellen. Solche Beweise hat Russland nicht vorgelegt,“ war aus EU-Hauptquartier zu hören.

Esten finden keine pflanzliche Fette
Veterinär- und Lebensmittelamt Estlands hat die litauische Milchprodukte getestet und keine pflanzlichen Fette gefunden. Laut Chefexpertin der Behörde, Sirje Sokk wurden die Produkte überprüft nach dem aus Russland zu hören war, in der Milcherzeugnisse aus Litauen diese Bestandteile vorhanden seien. Die Proben wurden aus der Supermärkten Maxima in Tallinn abgeholt, dort ist das größte Sortiment der litauischen Milcherzeugnisse vorhanden. Analysen wurden in Tartuer Veterinär- und Lebensmittellaboratorium durchgeführt. Laut Ergebnisprotokoll hat keine der gestesteten Produkten, wie Käse Fetuva, Quark, geräucherte Schmelzkäse, saure Milch Rjazenka, gezuckerte Kondensmilch pflanzliche Fette beinhaltet.

Symbolfoto: © Jan Erik Siebert

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