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Lettland fürchtet die Folgen der EU-Wirtschaftssanktionen

Vjačeslavs DombrovskisVjačeslavs DombrovskisDer lettische Wirtschaftsminister Vjačeslavs Dombrovskis brachte in einem Fernseheninterview am 31. Juli vor, die beschlossenen Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union (EU) gegen Russland können für sein Land „verhängnisvolle Folgen“ haben. Die Bereiche wie Lebensmittelexport, Transport und Energie wären stark gefährdet, falls der Kreml zurückgeschlagen würde.

Schon jetzt hat der Ukraine-Konflikt für die lettische Wirtschaft eine Marktdrosselung bewirkt, die Exporte nach Russland und in die Ukraine seien bis 17 Prozent zurückgegangen. Wenn es der EU nicht gelingen wird, mit Hilfe der neuen Sanktionen eilends Ende der Krise in der ost-ukrainischen Gebieten zu beenden, hätte das für die Volkswirtschaft schwerwiegende Folgen, die mit der Wirtschaftskrise von 2009 ähnlich wären. Damals war das lettische BIP um rund 18 Prozent abgestürzt. Das Land konnte nur durch Finanzhilfen vor dem Pleite gerettet werden. Diesmal wird für das schlimmste Szenario mit einem Rückgang des BIP um zehn Prozent gerechnet.

Das Nachbarland Estland hatte am 25. Juli beschlossen, trotz der drohenden Wirtschaftsverluste weitergehende Sanktionen der EU gegen Russland mitzutragen. Ministerpräsident Taavi Rõivas sagte, es sei nicht akzeptabel, dass Russland mit europäischen Anleihen und Technik Kampfhandlungen gegen die Ukraine führe.

Foto: © Regierung Lettland

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