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EU

Dänisches Parlament stärkt Rechte der Transsexuellen

Transsexuelle - SymbolbildDas dänische Parlament hat am 11. Juni als erstes europäisches Land ein Gesetz verabschiedet, welches erlaubt das eigene Geschlecht per Antrag vom Standesamt ändern zu lassen. Dies berichtet die finnische Tageszeitung Helsingin Sanomat. Die Bedenkzeit beträgt sechs Monate.

Transsexualität bedeutet, dass das biologische Geschlecht eines Menschen anders ist als ihre Geschlechtsidentität. Bis jetzt wurde in dem skandinavischen Land das Geschlecht geändert, wenn eine Diagnose zur Transsexualität festgestellt und der Mensch nachweislich steril war. Amnesty International zufolge war bis bisher nur in Argentinien möglich, eigenes Geschlecht durch ein Gesuch umschreiben zu lassen.

Das neue Gesetz bedeutet, dass ein Transsexueller nicht mehr sein Geschlecht von einem Mediziner bestätigen lassen muss. Er kann selbst entscheiden, welches Geschlecht zu seiner Identität gehört. Das Reglement steht im Einklang mit den Beschlüssen des Europäischen Gerichtshofs über die Menschenrechte. In Dänemark leben rund 3000 Transsexuelle.

Transsexualität oder Transsexualismus eines Menschen bedeutet, dass er körperlich dem jeweils anderen Geschlecht angehört und danach strebt, dem eigentlichen Geschlecht nach anerkannt zu werden, oder den eigenen Körper dem eigentlichen Geschlecht durch hormonelle und operative Behandlung anzugleichen. Nach Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Transsexualität eine Form der Gechlechtsidentitätsstörung.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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