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Este in Norwegen wegen Mordes an Litauer verurteilt

Schubkarre, in der die Leiche wegtransportiert wurdeSchubkarre, in der die Leiche wegtransportiert wurdeEin Gericht in Bergen in der norwegischen Provinz Hordaland hat den estnischen Staatsbürger Jaanus Allik (43) wegen Mordes an dem Litauer Gintautas Valuckas (38) zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, berichten die Medien des skandinavischen Landes.

Die Staatsanwaltschaft hat zwei weitere Männer angeklagt, weil sie die Auseinandersetzung unter den Streitenden zwar beobachteten, doch nicht versuchten sie zu beenden oder Hilfe zu holen. Das Gericht hat einen 46-jährigen Litauer von den Vorwürfen freigesprochen, ein 41-jährige Lette wurde aber für schuldig befunden und hätte für neun Monate ins Gefängnis müssen. Da ihm die Untersuchungshaftzeit angerechnet wurde, hatte er seine Strafe schon verbüßt, konnte also den Gerichtssaal als freier Mann verlassen.

Leichnam in einem Garten gefunden

Valuckas' sterbliche Überreste wurden am 7. November 2013 im einem Garten in Wergeland gefunden. Der Litauer wohnte in einem Haus mit anderen Arbeitern aus Osteuropa. Am Tag des Mordes hatten die Männer gemeinsam getrunken. Der Streit zwischen dem Esten und dem Litauer entflammte angeblich deswegen, weil Valuckas seinen Trinkkumpanen Allik als schwul bezeichnete. Daraufhin hat der Este seinen litauischen Mitbewohner mit siebzehn Scherenstichen schwer verletzt. Sowohl Allik als auch die anderen Anwesenden ließen den verletzten Mann nach der Tat einfach verbluten. Seine Leiche wurde mit einem Schubkarren fortgebracht.

Allik beteuerte vor Gericht seinen Unschuld und meinte, der Getötete sei gestürzt. Doch der Staatsanwalt Eirik Stolt-Nielsen argumentierte, dass das Opfer unmöglich siebzehnmal auf eine Schere fallen könne. (asie/ Deutsche Bearbeitung: Thomas Michael)

Foto: © Politiet / Polizei

 

 

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