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Goldene Weite von David Storl mit Hindernissen

David Storl bei der Indoor-Hallenmeeting in Karlsruhe 2011David Storl bei der Indoor-Hallenmeeting in Karlsruhe 2011David Storl ist der Weltmeister im Kugelstoßen. Seine Medaille hat der Deutsche allerdings mit Hindernissen erkämpft. Erst eine Bilderserie des Reuters-Fotografen Kai Paffenbach hat ihm sein Edelmetall gesichert, denn die Kampfrichter haben bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften (WM) in Moskau Storl´s Goldwurf mit einem roten Fahne bewertet.

Bilder als Beweis für die Goldmedaille
Der Titelverteidiger aus Deutschland kam erst beim seinem vierten Versuch in die Top-Form: Die Kugel flog und flog und flog, sehr weit, hinter der 21-Meter-Marke. Der Athlet schrie vor Freude. Und dann die bittere Ernüchterung, der Versuch wurde ungültig erklärt. Er soll auf den Balken getreten sein. Storl war entsetzt: „Ich wusste genau, dass mein Wurf nicht ungültig war,“, sagte er nachher. In seinem Hoffnungslosigkeit blickte sich Storl um und sah den Fotoreporter Pfaffenbach. „Ich kannte ihn vom Sehen“, erläuterte Sportler hinterher. „Hast du meinen Wurf drauf?“, fragte Storl und freute sich von Herzen als auf den Bilder deutlich zu erkennen war, dass er den Balken nicht berührte.

Gemeinsam klickten Fotograf, Sportler und Kampfrichter die aufgenommenen Bilder durch. Am Ende gab dann das Kampfrichterteam grünes Licht: Storls vierter Versuch wurde gemessen. 21,73 Meter war der weiteste Stoß im Finale. Storl´s Konkurrent aus der USA, Ryan Whiting muss sich jetzt mit dem zweiten WM-Platz zufrieden geben.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert



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