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Auftakt in Hockenheim: DTM-Chef Gerhard Berger: „Der Fan steht immer im Mittelpunkt“

v.l. Chef des Teams Rosberg, Arno Zensen, DTM-Champion 2017 René Rast (Audi)v.l. Chef des Teams Rosberg, Arno Zensen, DTM-Champion 2017 René Rast (Audi)Kann man die DTM-Saison 2017 toppen? Zwölf verschiedene Sieger in 18 Rennen, atemberaubende Action bis zur Ziellinie, beim Finale drei Fahrer mit Titelchancen – dazu eine nie dagewesene Fan-Offensive.

Und die Macher der DTM haben erneut an diversen Stellschrauben gedreht, um die populäre Tourenwagenserie weiter zu verbessern. Wenn von 4. bis 6. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg der mit Spannung erwartete Auftakt gefeiert wird, soll das fahrerische Können der 18 Piloten von Audi, BMW und Mercedes-AMG noch mehr in den Fokus rücken – etwa durch weniger Abtrieb und Fahrzeuggewicht oder durch Maßnahmen gegen Strategiespielchen der Teams.

DTM-Chef Gerhard Berger betont: „Der Fan steht immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen.“ Das gilt auch für die offiziellen DTM-Testtage in Hockenheim. Dort treffen von 9. bis 12. April erstmals alle 18 Rennfahrer in den modifizierten DTM-Boliden aufeinander. Interessierte haben freien Zutritt zur Südtribüne!

Drei Neulinge, ein Spannung versprechendes Comeback – die Fahrerriege 2018
Er war eine der an positiven Überraschungen nicht gerade armen vergangenen Saison: René Rast (Deutschland). Mister Unbekannt – trotz zahlreicher Siege und Meistertitel in Nachwuchsserien, Markenpokalen und Sportwagen. Das hat sich geändert, seit er beim Finale DTM-Champion wurde – in seinem Premierenjahr. Damit gilt der Titelverteidiger als natürliche Nummer eins des ohnehin extrem starken Fahrerkaders, der Audi 2017 alle Meister-Trophäen einbrachte.

Neben Rast sind am Start: der feinfühlige Jamie Green (Großbritannien), der an guten Tagen mit den anderen geradezu spielen kann, Ex-Champion Mike Rockenfeller (Deutschland), Nico Müller (Schweiz) und Loic Duval (Frankreich). Neu im Team ist Robin Frijns (Niederlande). Das Cockpit wurde frei, weil ein ganz Großer nach 17 DTM-Jahren und zwei Meistertiteln seinen Abschied nimmt: Mattias Ekström (Schweden). Bye-bye, Eki!

BMW will mit zwei Newcomern Impulse setzen: dem 19-jährigen Formel-3-Vizemeister Joel Eriksson (Schweden) und dem 28-jährigen Philipp Eng (Österreich). In Engs Vita glänzen Titel in Markenpokalen – wie bei René Rast. Das Zugpferd der Münchener aber bleibt Marco Wittmann (Deutschland). Routiniert, abgeklärt und seit Jahren am Saisonende bester BMW-Pilot. Die anderen beißen sich an ihm die Zähne aus. Nur einem internen Gegner gelang es zuletzt, dem zweimaligen Champion auf den Fersen zu bleiben: Timo Glock (Deutschland).

Der Ex-Formel-1-Pilot ist ein echter Typ, der auch mal aneckt. Die Fans lieben ihn dafür. Auch Augusto Farfus (Brasilien) und der 2012er-Champion Bruno Spengler (Kanada) bleiben im Boot.

In der Mercedes-AMG-Truppe könnte das Duell zweier 23-Jähriger für Dampf im Kessel sorgen. Vorjahres-Auftaktsieger Lucas Auer (Österreich), im vergangenen Jahr bis kurz vor Schluss im Titelrennen, trifft im eigenen Team auf den 2015er-DTM-Champion Pascal Wehrlein (Deutschland). Der Schwabe feiert nach zwei Jahren in der Formel 1 sein Comeback in der DTM. Naturbursche Auer, ein Gute-Laune-Bär aus Österreich, freut sich: „Ein hartes Duell Auer gegen Wehrlein? Das wäre ganz sicher richtig cool." Daneben bauen die Stuttgarter auf die Erfahrung der Ex-Champions Gary Paffett und Paul Di Resta (beide Großbritannien) sowie von Edoardo Mortara. (Italien) DTM-Rückkehrer Daniel Juncadella (Spanien) komplettiert das schwäbische Sixpack.

Noch mehr Erlebnisse für die Zuschauer geplant, Ticketpreise familienfreundlich
Die Fan-Offensive des Vorjahres wird nicht nur fortgesetzt – es soll sogar noch eine Schippe draufgelegt werden. DTM-Chef Gerhard Berger verspricht „noch mehr Fan-Erlebnis!“ Wer beim DTM-Finale im dicht bevölkerten Fahrerlager unterwegs war, Autogramme ergatterte, beim Pit-Walk durch die Boxengasse schlenderte, ein Konzert genoss oder von den gläsernen Boxen aus den Teams beim Schrauben an den DTM-Rennautos auf die Finger guckte, weiß genau, was der engagierte Österreicher meint.

Im Ticketangebot findet sich für jeden etwas. Wer mal DTM-Luft schnuppern will, kann dies am Freitag, 4. Mai, bereits ab zehn Euro tun. Wochenendtickets gibt’s ab 30 Euro. Attraktiv ist stets das Family-Ticket. Kein Wunder, beinhaltet es doch vier Tickets für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre zum reduzierten Preis. Achtung, wegen eines Wechsels des Vertriebspartners hat sich die DTM-Ticket-Hotline geändert. Bestellt werden können die Karten über die offizielle Homepage www.dtm.com/tickets und die Hotline 01806 386 386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) von Montag bis Freitag jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 16:00 Uhr. Auch über die Hotline des Hockenheimrings unter 06205 950 222 sind Tickets buchbar.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert



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