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Grüne Woche 2014: Mit Happy-Hour-Karte Estland kennenlernen

Messeeingang zur Grünen Woche in BerlinDas Festival der Sinne“ – mit diesem Slogan macht die 79. Internationale Grüne Woche Berlin Lust auf Erlebnis und Genuss. Im 88. Jahr ihres Bestehens hat die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau ein besonders umfangreiches Programm für Jung und Alt, für Genießer und Gourmets, für Erlebnishungrige und Tatendurstige zusammengestellt. Die Messe Berlin bereitet sich vom 17. bis 26. Januar auf den Ansturm von mehr als 400.000 Besuchern vor. Insgesamt acht Kilometer Wegstrecke müsste der Besucher zurücklegen, wenn er die Stände der mehr als 1600 Aussteller in 26 Hallenkomplexen ablaufen würde.

Für das komplette Erlebnis- und Informationsprogramm aus Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau sollte der Besucher drei volle Messetage einplanen. Für diesen mehrtägigen Besuch empfiehlt sich die Dauerkarte. Es gibt aber auch kürzere thematische Touren, die man leicht mit Kindern (Familienkarte) oder an einem halben Tag (Happy Hour-Karte) machen kann. Was es zu sehen und zu entdecken, zu kosten und zu kaufen gibt, dabei sollen folgende sieben Tourvorschläge helfen.

Deutschland-Tour:
13 Bundesländer präsentieren ihre regionalen Spezialitäten

Dauer: ein voller Messetag, Länge: 3,8 km
Hallen: 20, 21a, 21b, 22a, 22b, 23b, 5.2b
Empfohlener Eingang: Nord (Hammarskjöldplatz)

Bremen hat geschmacklich viel zu bieten. Tipps zur Fischzubereitung bietet Ihnen beispielsweise die Show des Seefischkochstudios. Hessen lädt Sie zu süffigem Apfelwein, erfrischendem Mineralwasser, nordhessischer Ahle Wurscht und einer bunten Käseauswahl ein. Niedersachsen wirbt für Leckeres wie Whiskey-Mettwurst, Fleisch vom Weidmastochsen und frisch gepresste Säfte. Thüringen: Bummeln Sie über einen typischen südthüringer Marktplatz und entdecken Sie kulinarische Leckerbissen wie Ziegenkäse, Wurstwaren und Spirituosen (Halle 20).

Brandenburg lockt nicht nur mit seinem Bühnen- und Kochstudioprogramm, sondern auch mit regionalen Spezialitäten wie Sanddorn, Tee, Fleisch und Bier (Halle 21a). Unter dem Motto „ Berlin – ein Wunderland“ präsentiert die Hauptstadt beispielsweise Berliner Kaffee, liebliche Cupcakes, Hauptstadt-Bier und Senfkreationen. Sachsen: Die vogtländische Knolle trifft auf rustikal-herzhafte Fleisch- und Wurstwaren aus dem Erzgebirge. Das Zwickauer Land bietet leckeres Eis aus Ziegenmilch und gegen den Durst bieten Brauereien eine Vielfalt an urigen Biersorten an (Halle 21b). Baden Württemberg: Hier können Sie schwäbische Leckereien wie Maultaschen, Ofenschlupfer und Schwarzwälder Vesperteller verköstigen. Nordrhein-Westfalen präsentiert unter anderem Knoblauchsalami aus Ostfalen, Schoko-Chili-Likör vom Niederrhein und westfälischen Kochschinken.

Verweilen Sie einen Augenblick auf der schleswig-holsteinischen Pieranlage mit farbenfrohen Hummerbuden, die Fischspezialitäten und edle Tropfen der nördlichsten deutschen Weinbauregionen anbieten (Halle 22a). Bei den Bayern geht es mit traditionell deftigen Köstlichkeiten im Biergarten wie Allgäuer Käse, Weißbier und Kartoffelspezialitäten zünftig zur Sache (Halle 22b). Auf über 2.000 Quadratmetern präsentiert Ihnen Sachsen-Anhalt unter anderem Wurst vom Harzer Roten Höhenvieh und Obstbrände in Bioqualität. Natürlich dürfen der berühmte Salzwedeler Baumkuchen und die Halberstädter Würstchen nicht fehlen (Halle 23b). Bei Mecklenburg-Vorpommern stehen kulinarische Besonderheiten wie Maränenkaviar, laktosefreies Eis und Ale aus Deutschlands Nordosten auf der Speisekarte (Halle 5.2b). .

Die internationale Tour: Besuch auf dem estnischen Stand ist fast ein Muss
Den Partnerlands-Slogan „ Natur lich Estland “ (Halle 8.2) kann man in Form von Bären- und Elchfleisch, blutdruckbeeinflussenden Käse und eine breite Palette an Roggenprodukten schmecken. Viel Fisch gibt es bei den Ausstellern aus den Ländern Nordeuropas zwischen Nord- und Ostsee wie Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Lettland, Litauen und Norwegen . Den berühmten Elchschnaps können Sie bei unseren schwedischen Nachbarn probieren. Israel kredenzt landestypische Gerichte aus den Regionen des Mittelmeers und den besten Anbaugebieten des Landes.

Dauer: ein bis zwei Tage
Hallen: 1.2a, 6.2a, 6.2b, 7.2a, 7.2b, 7.2c, 8.2, 10.2, 15.1, 16, 17, 18
Empfohlener Eingang: Nord oder Süd Partnerlands-Tour: Natur lich Estland

Dauer: 2 Stunden
Halle: 8.2
Empfohlener Eingang: Nord, Süd oder Ost

Sie wollen das Partnerland der Grünen Woche kennenlernen, die after work-party mit Arbeitskollegen auf der Grünen Woche feiern oder entschließen sich spontan für einen kurzen Grüne Woche-Besuch? Dann sind sie in Halle 8.2 bei Estland genau richtig. Für die kürzeste Grüne Woche-Tour bietet sich beispielsweise die ermäßigte Happy Hour-Karte an (täglich ab 14 Uhr für 9,- Euro).

Zu den lukullischen Besonderheiten aus Estland gehören unter anderem Bären- und Elch-Fleisch, Flussneunaugen, Strömlinge und Sprotten. Es gibt hochwertige Milchprodukte wie Quark-Riegel und Käse, der den Blutdruck beeinflusst. Mitgebracht werden Bio-Vodka, Vana Tallinn Likör und Kristall-Kümmel, Waldbeeren-Chips, Honig sowie andere Bio-Produkte. Auch Bier, das nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird, servieren die Esten. Außerdem werden Eis und natürlich Marzipan gereicht, über das gestritten wird, ob es in Tallinn oder Lübeck erfunden wurde. An erster Stelle aber stehen Roggen-Produkte – vom Kama-Mehl über Brot bis zu Getränken – denn die Roggenblume ist die estnische Nationalblume und Roggenbrot gilt als länderverbindende „Friedensspeise“. Daneben gibt es jede Menge Informationen über die Reize der ländlichen und sauberen Natur des Landes sowie über die IT-Technologie des Landes.

Hier einige weitere Highlights:
Los geht’s in Halle 1.2a mit zwei Jubilaren: Bulgarien punktet im 25. Beteiligungsjahr mit nationalen Milch- und Fleischprodukten, während Belarus mit Hochprozentigem das 20. Jahr auf der Grünen Woche feiert. Peru kredenzt fruchtig-frische Cocktails und auch die Aussteller aus Belgien, Dänemark, Griechenland und Kolumbien präsentieren hier landestypische Leckerbissen. Für den kleinen und großen Hunger zwischendurch bietet die Russische Föderation eine große Auswahl an Spezialitäten aus nahezu allen Regionen des Landes – von der Ostsee bis zum Pazifischen Ozean. Darunter befinden sich Pistazien, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Nusstafeln mit Zucker.

Zum ersten Mal auf der Grünen Woche gibt es eine komplett asiatische Halle 6.2a. China reicht Tee und Bio-Produkte sowie landestypische Früchte, Gemüse und Fleischprodukte. Seit 21 Jahren ist Saudi-Arabien wieder dabei und bietet Datteln aus den heißen Wüstenoasen, Kaviar von Fischen des Persischen Golfes, aber auch Oliven, Öl, Essig, Mangos oder Blumen. Köstlichkeiten aus Indien, Japan, Libanon, Philippinnen, Thailand und Vietnam runden die kulinarische Vielfalt Asiens in dieser Halle ab.

Bier einmal anders erleben (Halle 7.2b): Ghana präsentiert afrikanisches Fruchtbier in verschiedensten Varianten. Süßlich cremiger Bananengeschmack und fruchtig frischer Mangogenuss sind nur zwei Sorten des beliebten DjuDju Bieres. Die Aussteller aus Afghanistan, Côte d'Ivoire, Kamerun, Marokko und Nepal bieten in dieser Halle kulinarische Genüsse wie Safran und Rosenölprodukte, tropische Früchte, Speisen aus dem Maghreb bis hin zu einer unglaublichen Teeauswahl aus den Himalaya-Regionen.

Familien-Tour: Unterwegs mit Kind und Kegel
Landwirtschaft verbindet auf dem ErlebnisBauernhof in der Halle 3.2. Woher kommt eigentlich die Milch und wie findet das Brötchen den Weg auf meinen Teller? Neben realistischen Einblicken in die moderne, nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft kommt die Begegnung mit Tieren wie Kuh, Schwein, Huhn und Gans nicht zu kurz! Der Messekindergarten „MeKi“ bietet Spiel und Spaß für die kleinen Besucher und ermöglicht den Eltern eine gemütliche Runde über das Messegelände.

Dauer: 4 Stunden
Hallen: 1.2b, 3.2, 25, 26
Empfohlener Eingang: Süd (Jafféstraße)

Tipp: Nutzen Sie die Familienkarte (2 Erwachsene und 3 Kinder bis 14 Jahre) für 26 Euro oder das Sonntagsticket für nur 10 Euro! Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.



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